Donnerstag, 15. September 2016

Avrâven


Avrâven ist einer der kleinsten Kontinente von ---, jedoch der mit wohl dem höchsten Lebensstandart, der toleranteste und gleichzeitig gebildetste. Sechs Länder finden Platz auf ihm. Darunter sind Ereeee, Do Vron, Makrei, Camarita, Olivronés und Yamarien. Die Gruppe der Sechs wird er auch genannt. Am meisten wird Magie auf dem Kontinent praktiziert. Es ist eines der großen Wertwerte der Welt. Nur Ereeee‘s Hauptstadt „Amaryllis Heaven“ genießt auch noch die Industrie als zusätzlichen Wertwert. Hier entstehen Wunderwerke der Technik. In nur wenigen Orten der Welt lernt man mit Magie Maschinen, Turbinen, Generatoren, usw. So ist schon das ein oder andere mit Magie angetriebene Luftschiff entstanden, die sogar am weitesten reisen können, ohne ihre Kapazitäten wieder zu erneuern. Ereeee liegt im Süden des kleinen eher rechteckicken Inselkontinent. Durch den Kontinent verläuft eine gewaltige, ja gar, die größte Bergkette dieser Welt. Amaryllis Heaven liegt am südlichsten Punkt des Kontinents. Dann kommt die große Wasserpassage. Die nördlichen Grenzen des Landes liegen am besagten Gebirge.
An der Nordwestlichen Grenze grenzt das Land Do Vron, welches das einzige Land des Kontinents ist, welches seine Grenzen für Menschen geschlossen hat. Rein kommen nur Tiere, Animagi (sprechende intelligente Tiere), Pegasie, Einhörner (gelten nicht als Animagie, da sie direkte körperliche Magiesteuereinheiten haben). Die Hauptstadt ist Dakrotes, welches die sauberste Stadt von allen sein soll. Hier haben sogar Menschen Zutritt, wobei hauptsächlich aus Handelsgründen. Da die Stadt, wie jede andere am Seezugang liegt, ist eine stabile Wirtschaft hier garantiert. Die Stadt ist von Wald umgeben, bzw. besteht zur Hälfte sogar aus diesem. Viele wohnen in Baumhäusern oder im Baum selber. Zur See hin werden diese durch mehrstöckige Holzhäuser ausgetausch. Hier wohnen die hauptsächlich Rehe, die die Vorherrschaft in der Stadt haben. Zur Gesetzesgrundlage zählt, dass Fleisch essen verboten ist und mit Mordhilfe gleichgesetzt wird. Außerdem gilt jeder Säuger, ob intelligent oder nicht, als gleichwertig. Im Norden der Stadt befindet sich eine Wiese, auf der gegrast werden kann (wem‘s gefällt?).
Die Stadt selber befindet sich an der Nordwestküste. Die anderen Grenzen des Landes sind Gebirges, außer an der Südwestgrenze, wo das Gebirge in Meer übergeht. Großteile des Landes sind bewaldet. Es findet kaum Abholzung statt, da kein Feuer benötigt wird. Die Winter sind mild und bei 5°C lässt es sich mit Fell noch locker durchstehen.
An der Nordostgrenze befindet sich Makrei. Makrei ist das ruhigste Land von allen, was wohl daran liegt, dass die hohe Kunst des Landes im ewigen Schweigen steht. Wenn man durch die Straßen zieht, der großen Hauptstadt Alvadones, hört man nichts, nicht einmal die Vögel scheinen Laute von sich zu geben. Kommunikation funktioniert trotzdem, irgendwie. Alvadones ist bekannt für seine Form, wie ein Labyrinth. Wenn man nicht aufpasst, dann kann man sich für Tage verlieren. Als Besucher nach dem Weg fragen geht nicht, denn niemand wird antworten. Es ist, als läge ein großer Zauber über der Stadt, aber sie erscheint rein von jeglich schlechtem.
Es ist zwar nicht offiziell, aber bei Händlern gilt die Stadt als Stadt der Giftbräuer, Meuchelmörder und Diebe. Wenn es darauf ankommt, dann ist ein Bewohner Alvadones leiser als der Schnee, der im Winter die Straßen überdeckt. Das Land ist im Gegensatz zu Do Vron sehr spärlich an Wald besetzt. Das Land hat einen eher kleinen Gebirgsteil, jedoch eine gewaltige Hügellandschaft, die größer ist als die von Ereeee.
Im Südwesten von Makrei befindet sich Camarita, das gebirgreichste Land, jedoch ohne großes Hügelland. Die Küstenregion ist auch eher klein, da es einen Einschnitt von Olivronés gibt. Das Klima ist genau das gleiche, wie in Do Vron. Auch hier leben noch viele Animagie, Pegasie und Einhörner, jedoch nicht mehr soviele wie in Drakotes oder Amaryllis Heaven. Die Hauptstadt Räfja hat keine gloreiche Wirtschaft. Sie liegt zwar genau an den Grenzen zweier Länder, jedoch wird sie Hauptsächlich als Rastplatz benutzt. Die Bergwerk jedoch ist fantastisch. Unendliche weiten unangetasteter Natur. Das sieht man nicht mal in Do Vron. Wenn man dort auf von einem Berg oder Hügel auf den Wald blickt, dann ist sicherlich eine Siedlung dabei oder 1-2 bewohnte Bäume. Die Menschen hier sind großteils pessimistisch eingestellt. Der Grund ist unbekannt. Die Stadt selber besteht aus kleinen Holzhäusern oder eher gesagt Hütten, die ohne Struktur in die Landschaft gebaut wurden. Die Einwohnerzahl ist ebenfalls die kleinste aller Länder, wobei das Land sehr fruchtbar ist. Doch irgendetwas hält Siedler fern. Im Nordwesten befindet sich Olivronés, das Land mit dem einzigen direkten Zugang zum Andersland (Länder außerhalb von Avrâven). Es ist mit mehreren großen Brücken über verschiedene Inseln damit verbunden. Am Ende (oder Anfang, je nachdem) liegt Olivronés, welches auch der Name der Hauptstadt ist. Die Stadt ist wirtschaftlich fast so gut aufgestellt wie Amaryllis Heaven. Zwar hat sie einen Seezugang, jedoch ist dieser nicht stark benutzt. Hauptsächlich dient der einzige Landzugang zum Kontinent als starke Einnahmequelle. Viele Händler können sich kein Schiff leisten, weshalb sie lieber den Zoll des Übergangs zahlen. Der Übergang selber dauert zwei Tage und eine Nacht.
Die Stadt ist sehr groß und schachbrettartig aufgebaut. Sie wird auch Stadt der Türme genannt, da es viele Glockentürme gibt. Diese Spielen zu jeder Stunde verschiedene Melodien. Im Gegensatz zu Räfja, ist die Stimmung hier eher optimistisch. Die Stadt besteht aus Stein. Hauptsächlich Menschen leben hier.
Das letzte und nördlichste Land ist gleichzeitig das arroganteste. Nur Menschen dürfen hier rein, da hier nicht einzusehen ist, dass Animagie und weiteres nicht genauso viel wert sind, wie Menschen. Es gilt Abschussbefehl bei Sichtung jeglicher anderer Lebewesen. Das Land hat kaum Gebirge. Die Hauptstadt ist eher ein Dorf namens Ka und befindet sich am nördlichsten Ende. Es ist das dreckigste Stadtdorf überhaupt. Für Menschen von Amaryllis Heaven gilt auch ein Einreiseverbot und zwar mit der Begründung: „Solch ekliges unmenschliches Pazifistenpack wollen wir hier nicht haben.“ Das Land gilt als Außenseiter und Ignorrierland. Selbst der Handel wurde eingestellt und dementsprechend ist die Wirtschaft hier. 

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Eine kleiner Überblick des ersten Weltentwurfs.
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Freitag, 9. September 2016

Eine Busreise ... bäh



Eintrag #34
Es ist der 08.September.2016. Es ist Donnerstag und 20:14 Uhr.
Ich habe körperlich und seelisch herausgefunden, dass Donnerstag bei weitem der schlimmste Tag der Woche ist. Das Schuljahr hat am Montag begonnen und ich bin jetzt zwölfte Klasse und im Abiturjahr. Na toll. Am Donnerstag habe ich Sport und zwar zweimal. Also drei Stunden Sport am Stück, dann Englisch (bestes Fach) und dann Mathe, was so gar nicht passt, denn da möchte man eigentlich nur noch schlafen. Ich muss aber in Mathe aufpassen, da ich sonst eine schlechte Zensur bekomme und das möchte ich nicht. Ich denke das hier wird ein längerer Artikel, da ich schon lange keinen mehr veröffentlicht habe, außer die eine kleine Geschichte, die ich geschrieben habe.
Ich möchte erst mal eines klarstellen. Mein letzter richtiger Eintrag handelte davon, dass ich Jan beschuldigt habe, „die Freundschaft nicht zu pflegen“ oder so. Das hat sich schon am nächsten Tag geändert, denn er war da ganz anders drauf. Also, ich denke es liegt auch daran, was für einen Tag er hatte. Das wollte ich noch unbedingt gesagt haben.
Nun. Ich war dann auf einer Kanutour mit ein paar Freunden aus meinem Jahrgang. Wir sind mit Kanadiern gefahren und das Erlebnis war toll. Dann war ich mit meinem Opa auf einer Bustour.
Ich halte nichts von Bustouren. Man sitzt den ganzen Tag da und guckt entweder nach draußen oder macht sonst etwas im Sitzen. Das Alter der Tour lässt sich nur erahnen. Da war ich (18), der Busfahrer (Mitte 50), die Hilfe des Busfahrers (Ende 60) und die restlichen Reisende (70<).
Ich habe bei der Reise eher weniger gelernt. Eher wurde sogar irgendwie ein Desinteresse bei mir für diese Staaten entwickelt, die wir bereisten. Das waren die baltischen Staaten und Schweden. Für Schweden interessiere ich mich immer noch. Vielleicht liegt es daran, dass wir da nicht solange waren und eher durchgefahren sind.
Ich denke solche Busreisen scheinen fast nur ausschließlich bei alten Leuten anzukommen, da sie diese unstillbare Reiselust haben. Sie wollen möglichst viel in möglichst wenig Zeit abräumen. Wobei ich denke hier gilt „Less is more“. Gelernt habe ich Quasi null und das wissen über diese Orte hätte ich mir über eine Bibliothek oder das Internet holen können, jedenfalls das, was ich noch nicht wusste. Wir waren Hauptsächlich in den Altstädten und haben etwas über die Geschichte der Städte gehört, also Riga, Tallin und Vilnius. Das fand ich so langweilig. Mich hätte interessiert, was die Städte ausmacht und wie sie sind oder wie sie heutzutage so laufen und nicht, wie es früher einmal war. Man sollte nicht zu lange an der Vergangenheit festhalten.
Also wir sind frühs am 11. August um ungefähr 6:10 Uhr losgefahren und wurden per Abholer zum Bus gebracht. Da stiegen wir dann ein und fuhren los. Ich habe die meiste Zeit geschlafen, gelesen oder … keine Ahnung Pokémon gesucht oder so. Das war öde. In Polen gibt es kein gutes Autobahnnetz (so gut wie keines) und die Fahrt dauerte lange. Um 21:00 Uhr waren wir in Polen am Hotel. Dafür, dass dort kein Autobahnnetz ist, hat Polen erstaunlich gutes Netz. Ich hatte soetwas wie Dauer-LTE. Das Hotel in Polen war ranzig. Neben komischen Geräuschen von wahrscheinlich Ratten oder Mäusen aus Lüftungsschächten kamen ein „sehr gut“ ausgebauter Fahrstuhl für zwei Leute ohne Gepäck und komisches Essen, womit ich meine, dass es keine Soße gab und Krautsalat, der so schmeckte als käme er direkt aus dem örtlichen Kaufland (was es wirklich gab). Ich stelle fest, dass ich Krautsalat immer noch nicht mag. Dann gab es Fleisch in zwar fester Konsistens oder eher zu fester Konsistens, was eine seltsame Farbe hatte und wie Hühnchen schmeckte (ob es das war, bezweifle ich). Naja. Interessant mit anzusehen war es, wie die alten Leute alle gleichzeitig den Fahrstuhl nehmen wollten, was ein wenig lange dauerte, da wir viele waren und er nur für zwei Leute, wenn kein Gepäck dabei war, geeignet war. Ich sehe schon, ich übertreibe maßgeblich.
Am nächsten Tag sind wir zum Glück schon weiter nach Litauen. Wir besuchen eine Burg. Es war eine Wasserburg und wie sie hieß weiß ich nicht mehr. Jedenfalls hatte sie Treppen, was ein großes Problem war, denn viele der alten Leute, mein Opa eingeschlossen konnten soviele Stufen nicht mehr laufen. Ihnen würde schwindlig werden, denn die Stufen seien … durchsichtig? Das war jedenfalls die dahergestotterte Begründung, auf die keiner weiter Acht nahm. Ich fragte mich, wie ein dunkel bestrichenen Brett Holz durchsichtig sein kann. Der Boden unter meinen Füßen ist jetzt gerade aus Holz. Vielleicht kann ich da ja auch durchschauen. Das war mir zu viel. Irgendwann verließen wir die Burg, aßen ein Eis, ich sah ein Pony, was mich an MLP erinnerte und dann gingen wir zurück zum Bus. Wir fuhren nach Vilnius. Da hielten wir an einem Hotel, was sehr schön und sauber war. Auch der Fahrstuhl hatte diesmal Platz. Aber das Essen war genau das gleiche, wie zuvor. Nur gab es diesmal Soße und das Fleisch war nicht irgendwie seltsam. Wir schauten uns die Altstadt Vilnius an und sahen sehr sehr viele Kirchen. Wir fuhren weiter, auf nach Klaipeda (oder so). Auch hier war das Hotel schön, schöner als die letzten beiden. Das Essen war auch in Ordnung. Am nächsten Tag ging es zu russischen Grenze. Da wurde uns viel über Bernstein erzählt und sahen eine wohl berühmte Düne oder so. Wir fuhren dann zurück zum Hotel, da wir dort zweimal übernachteten. Am nächsten Tag ging es nach Riga. Riga war toll, die Altstadt aber eher so mäh, da mich eher dieses riesige Dreieckicke Gebäude begeistert hat, das man auf der anderen Seite des Flusses Düna sah. Ich glaube das war die Staatsbibliothek, ein Ort des Wissens und grenzenloser Reichtum an menschlichen Erfahrungen. Wie drei Häuser hießen, die unterschiedlich gestrichen waren und nebeneinander standen, hatte mich nicht zu interessieren. Wir fuhren eiter nach Tallin und die Stadt war auch schön. Da waren wir aber nicht lange, denn wir mussten schon relativ früh auf der Fähre sein, die nach Stockholm fuhr. Das war die schönste Stadt. Von allen Städten die schönste. Leider waren uns hier Wetter und Verkehr nicht hold, sodass wir nicht besonders viel sahen und fuhren schon früh zum Hotel, da es weit weg war. Das Hotel war schön. Es war rustikal und lang. Das Essen hier war grandios. Am nächsten Tag sind wir nach Hause gefahren. Insgesamt haben wir mit dem Bus eine Strecke von 3000 Kilometern abgelegt. Die Reise war so langweilig. Ich bin jetzt noch mehr gegen Busreisen, die das Ziel haben so viel wie möglich zu zeigen. Die meiste Zeit habe ich entweder geschlafen oder gelesen. Ich las MLP: Journey. Das ist eine sehr sehr lange Fanfic über die ich noch einen Artikel verfassen werde. In den Ferien habe ich auch ein wenig gezockt. Was verrate ich beim nächsten Mal.
Es ist 21:26 Uhr.

Mittwoch, 7. September 2016

Der Mensch und das Teleskop

Es war Nacht, im Sommer und um die 25 Grad, also ganz angenehme Temperaturen. Ich blickte mich um. Da waren nicht viele Lichter in der Nähe. In der Ferne am Haus leuchtete eine kleine Petroliumlampe, die ich dort abgestellt hatte. Es erhellte die rot gestrichene Holzwand, die des Nachts knackte, als würden vierhundertsechsundachtzig alte Männer Nüsse knacken, wenn der Wind kam und durch die wenigen Poren sauste. Vor mir lag eine Landschaft, die selbst ein Traum sein könnte, wenn man sie des Nachts durchstreift, denn alles was man fühlt, dass sieht man nicht, so als wenn einem das Herz gar selbst zuflüstert. In der Ferne die Lichter der Stadt, die nur flimmerte in der Dunkelheit, die nicht Kälte, sondern Geborgenheit in die Gefühlswelt ein jeden Menschen bringt. Und dann blickte ich auf und sah hinauf. Da oben, da wo der Himmel anhielt, da wo sonst die Wolken spielten und die Sonne tanzte, dort heute der Mond sein sollte, dort waren Sterne. So viele Sterne, wie ich noch nie zuvor sah. Es war ein wunderschöner Anblick. Ja gar Muster ließen sich erkenn, wenn nicht, ja, ich möchte sagen Geschichten geschrieben standen und Gefühle, Kraft, ewiges Leben, Fantasie und Liebe. Da kämpft ein Ritter gegen ein großes Schiff, ist es die Titanic? Da spielt Justin Timberlake ein einsames Stück auf einem Klavier, währen ein großer Bär tanzt, Flügel schlagen, ich sehe einen Drachen, der neben einem kleinen Wagen landet. Der Stier, der dort ruhig alles beobachtete rastet aus, denn die Jungfrau hat ihn gezwickt. Es ist wahrhaftig prächtig.  Ich schaue wieder nach vorn. In der ferne immernoch die Lichter der Stadt, die so schön zu glitzern scheinen. Abgelenkt von ihren eigenen Lichtern und dem Tumult vergessen sie oft das unglaublich schön Seiende hier draußen. Da steht ein Teleskop vor mir. Es war vorher noch nicht da. Und ich erinnere mich, wie es der Ritter im Kampf gewonnen hatte und dann fallenließ. Ich sah hindurch.  Erst sah ich nichts. Doch dann entdeckte ich etwas. Einen Stern, der so groß war und so schön, sah ich noch nie. Es war, als wenn man einer Lampe beim Scheinen zusehen würde, wie sie arbeitet und ihr Licht gleichmäßig und mit Güte im ganzen Raum verteilt und dabei zu Lachen scheint. Wenn man dann seine Augen schließt, sieht man im Dunkeln immernoch ein Licht der Lampe. Man erkennt es vielleicht an ihrer Form. Es ist wie ein Kussabdruck. Und der Stern arbeitet auch. Er hält alle seine Planeten fest, die wie eine Familie, um den Stern herum kreisen. Ich würde sagen sie spielten fast. Da war soviel Glück.  Dann sah ich einen Planeten, so schön wie kein anderer. Er schien zu leuchten in allen Farben des Regenbogens und dieses Licht, diese Gabe, auch noch mit den anderen Planeten zu teilen. Auf diesem Planeten sah ich Täler, so tief wie kein zweites und doch so erhellt und warm von der Sonne, Berge, die über den Himmelsrand hinausschossen und einen Klangabgeben, als wenn jemand Tischtennis, auf einer dumpfen Platte, in einer großen Lagerhalle, spielt. Dann dahinter weite Meere und abermals in so vielen Farben. Da sieht man ein sehr dunkles Blau, Aquamarin, Türkis, ja gar himmelblau, als wenn ein Kind ein sehr kleines Kind ein Bild malte, welches es seiner Mutter schenkte, jedoch alles außer Blau verloren war. Da sah ich weitere Wiesen, die so weit schienen, wie der Planet selber. Ich flog weiter und sah einen Mensch, der durch ein Teleskop schaute. Als er mich sah, grüßte er und ich, ich grüßte zurück.  Ich ging heim.

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Eine kleine Kurzgeschichte, die ich einfach mal schreiben wollte. Dmnächst schreibe ich wieder was über meinen Altrag, promise.

Samstag, 6. August 2016

Freunde anrufen ...

Eintrag #33
Es ist 22:02 Uhr am 6.August.2016.
Ichfühle mich gerade ein wenig verletzt und auch wieder ein bisschen selbstkritisch. Ich habe gerade Jan angerufen. Naja, eigentlich habe ich versucht den ganzen Tag Jan anzurufen. Schon gestern wollte ich mit ihm sprechen. Oft frage ich ihn vorher per WhatsApp oder so, ob er überhaupt möchte. Gestern schrieb er einfach: Morgen. Also heute. Den ganzen Tag versuchte ich es mal und mal, aber er ging nicht ran. Früher haben wir stundenlang telefoniert. Ich hatte immer nur 200 Freiminuten und die gingen meistens binnen zwei Telefonate flöten. Mittlerweile habe ich mir unendlich Telefonie in alle deutschen Netze besorgt, aber er möchte nicht mehr. Ich glaube es liegt an mir, denn 1-2 mal die Woche anzurufen ist ein bisschen viel, denke ich. Ich bin soein Idiot. Naja egal. Jedenfalls wollte er zuerst wissen, was ich will. Das sagt er immer am Anfang eines Gespräches, aber er sagt das meistens mit einer Aggressivität, die wahrscheinlich einfach davon ausgeht, dass "ausgerechnet" ich anrufe, was er mir auch ständig unter die Nase schreibt. Manchmal kommen dann so Bemerkungen wie zum Beispiel: "Och nöööö" oder "Nicht der schon wieder". Ich bin mir nicht sicher, was das soll und ob das überhaupt ernst gemeint ist. Es verwirrt mich nur stets zuerst und löst eine kognitive Dissonanz aus, worauf ich immer nur mit einem kleinen erstickten "ok" antworte. Irgendwie jetzt, wo ich das mal aufschreibe, bringt es mich fast schon zum weinen. Ich versuche ständig diese Freundschaft mit Jan zu pflegen, aber kommt es mir so vor, als würde ich es alleine tun, als wäre es nur wieder eine Vorbereitung auf einen Vortrag, den wir beide dann halten und beide eher Mittelgute Zensuren bekommen. Für ihn ist es grandios, denn er hat eine tolle Zensur für nichts tun und ich habe eine schlechte für viel Arbeit. Ich denke, dass ich eigentlich niemanden, außer meiner Familie habe, der sich um mich in irgendeiner Weise scherrt. Das verletzt mich, schon allein der Gedanke. Ich glaube auch nicht, dass das hier irgendeiner liest und einen Komentar verfassen wird oder sonst in irgendeiner Weise, sich Gedanken darum macht, aber ich denke man solle nur warten, denn irgendwann wird eine Zeit kommen, wo es Menschen geben wird, die sich für mich interessieren. Ich glaube, niemand außer der ein oder andere Lehrer, hat mich jemals wirklich nachgegooglet. Ich habe alle meine Freunde schon mal gegooglet. Einfach just for fun. Meistens fand ich allerdings nichts.
Ich kann schon nicht mehr weiterschreiben. Bin erstmal überwältigt.
Es ist 22:22 Uhr.

Freitag, 5. August 2016

The Walking Dead, Zootopia und ein kurzes Auskotzen über die AfD

Eintrag #32
Heute ist der 5.August.2016. Es ist 21:39 nach der Computeruhr, die aus irgendwelchen Gründen oft falsch läuft.
Heute schreibe ich über hauptsächlich über Filme und Serien. Da wäre zum Anfang "The Walking Dead", wo ich bereits in der fünften Staffel angekommen bin. Die Serie ist spannend und manchmal auch sehr emotional, wobei nicht mal das, sondern eher erregend. Sie bringt einem Wut und Ungerechtigkeit bei und das ist nicht gut, finde ich. Man wünscht sich bestimmten Charakteren innerlich den Tod und weiß hinterher gar nicht, wie man auf solch grauenhafte Gedanken kommt oder man ist stur, unmündig und nicht denkend und "genießt" die Show. Ich denke aber, dass der Aspekt der Apokalypse gut getroffen wurde. Zwar ist eine Zombieapokalypse völliger Schwachsin, aber das Verhalten der Menschen dabei ist sehr gut dargestellt. Da sind zum Beispiel die eindeutig nach Werten gerichteten Menschern, die erst durch diese Ereignisse zu dem Entschluss kamen nach Werten zu handeln. Dann sind da die eindeutig schlecht handelnen Menschen, die nur an sich selber denken und schlechten Lebensphilosophien folgen, die sie selber immer in das "bessere" Licht rücken, wobei das auch wieder im Auge des Betrachters liegt. Und immer sterben die, die nach Werten streben.
In der Serie gilt wie so oft im Leben eines Menschen der Satz: Was hätte ich getan. Das stellt man sich selber. Ich denke jeder Mensch würde damit antworten, dass er nach Werten handeln würde oder den Tod vorzieht. Ich denke, dass ich nicht weiß, was ich machen würde, denn wenn es hart auf hart kommt, wird man nach seinem Instinkt handeln. Deshalb halte ich es auch für wichtig, so früh wie möglich damit anzufangen, nach Werten zu handeln, damit man es Intus hat. Jedenfalls möchte ich das so machen.
Die Serie wird oft als emotional dargestellt, jedoch sehe ich das nicht so. Man hat zwar nicht keine, aber nur wenige fröhliche Momente. Meist sind die Ereignisse in der Serie traurig oder brutal. Die emotionale Vielfalt fehlt. Deshalb muss ich hier stur sein und sagen, dass das eines ist, was die Serie nicht hat. Sie hat zwar emotionale Tiefgründe, aber keine emotionale Vielfalt. Das hat MLP. MLP schafft einen ausgleich, aber The Walking Dead ist meistens nur erregend. Das ist Geschmackssache und das ist schade. Die fröhlichen Momente sind zu kurz oder werden gar nicht erst gezeigt.
In der Serie gab es diesen einen Menschen. Die ganze dritte Staffel dreht sich um ihn. Es ist der Gouvernour. Der war auch soein erregender Charakter. Schockierend fand ich aber, dass er mich an einen Menschen erinnert hat, an Clemens. Der Charakter war ein Narzist. Das sind Menschen, die unfähig sind, sich in andere hinein zu versetzen. Sie sehen nur sich selber in der Welt. Selbst Freundschaften pflegen sie ausschließlich zum eigen Wohl. Ein Erkennungsmerkmal der Narzisten ist, dass sie sich selber loben und preisen, weil sie Narzisten sind. Nur sie sind "das Optimum der Schöpfung". Clemens preist sich damit ein Narzist zu sein und hält das für einen Vorteil und eine gute Sache. Jedenfalls war das der Stand vor einem halben Jahr. Es stimmt schon, dass ich manchmal richtige Angst vor Clemens habe.
So.
Reden wir über einen anderen Film. Zootopia, oder Zoomania, wie er leider Gottes ins deutsche übersetzt wurde.


Der Film ist fantastisch. Ich würde ihn schon fast grandios nennen. Er passt perfekt in unser heutiges politisches Klima. Der Film handelt um ein Kaninchen namens Judy, was als erstes Beutetier zu einer Polizistin wird und mit Nick, einem zuerst Kleinkriminellen, einen Fall löst. Es handelt sich in diesem Fall darum, dass Raubtiere gezielt zu Bestien gemacht werden und somit eine Kluft zwischen Beute und Raubtier entsteht.
Das ist interessant. Eine Kluft wird geschaffen, wo zwei Gesellschaftsgruppen auseinander gerissen werden. Es wird das Thema Rasissmus angesprochen. Beutetiere verurteilen Raubtiere gewaltätig zu sein, aufgrund von "genetischen Komplikationen", die nicht einmal existieren. Das machen wir in unserer heutigen Gesellschaft auch. Wir verurteilen hier in Deutschland zum Beispiel Flüchtlinge, dass sie Terroristen sind, jedenfalls machen das viele, ich nenne sie "eher ungebildete politische Sekten", wie zum Beispiel "AfD-Anhänger" oder Pegidianer (Pegida-Anhänger) und wollen diese vertreiben (ich habe gerade meine politischen Standpunkt preis gegeben). Ich wette ich bin für diese Leute jetzt ein "Medien-Faschist" (OMG was für eine sinnfreie Wortkombination), der alles glaubt, was Vater Staat und die Medien sagen. Aber egal. Darüber lasse ich mich später aus.
Ansonsten wird in dem Film als zweites Thema behandelt, dass man alles schaffen und werden kann, wenn man nur daran glaubt, aber auch daran hart, lange und konsequent arbeitet. Dabei soll man nicht verzweifeln, sondern auf Gelegenheiten warten, denn sie werden kommen. Menschen oder in dem Film Tiere oder in MLP Ponies, die einem was böses wollen, einem nicht vertrauen oder einem einfach nicht mögen, wird es immer geben. Diese Botschaft finde ich für Kinder, an die sich der Film, glaube ich, hauptsächlich wendet, finde ich diese Botschaft besonders schön. Wobei ich Filme und Spiele für Kinder nicht empfehle. Da sind Geschichten und Märchen schon schöner. Auch die Gemeinschaft mit den Eltern, Freunden und Verwandten ist wichtig. Dadurch wird auch die Fantasy der Kinder voran getrieben. Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass irgendein Kind sich solche Botschaften zu Herzen nehmen. Ich glaube auch nicht, dass sie es bei MLP tuen. Ich denke fernsehen und Kino sind für sie nur Entertainment. Ich denke für sehr viele Erwachsene ist es das auch.
Es werden noch viele andere Aspekte in dem Film angesprochen. Mir sind auch viele interessante filmerische Stilmittel aufgefallen. Da ist zum Beispiel gen Ende eine Szene unter der Brücke. Nick ist fröhlich und steht in der Sonne. Da ist dann Fröhlichkeit, Farbe, Glück und Liebe in der Bildhälfte. In der anderen Hälfte steht Judy. Judy ist traurig. Es ist dunkel. Man sieht nur Pech, Trauer, Kälte und Armseligkeit. In der einen Szene, nein, in dem einen Standbild, sind so sehr viele Aspekte, Werte und emotionen Versteckt. Wo ich das sah, da dachte ich mir nur so: Wow. Und der FIlm ist nur so gefüllt davon und das ist wunderbar.
Jetzt möchte ich über meine politischen Ansichten reden. Nehmen wir diese komische Partei AfD (Alternative für Deutschland). Ich verstehe da das Parteikonzept nicht so ganz. Da ist schon der Name im Weg. In welcher Hinsicht sind sie alternativ? Wollen die nur die Stimmen der Nicht-Wähler und der Unzufriedenen? Na dann würden sie fast 100% bekommen, denn wer ist schon vollkommend zufrieden? Generell finde ich diese Partei eher faul. Sie kommt mir so vor. Lieber wähle ich alles andere, als AfD. Ich gehe wählen, damit AfD nicht in den Bundestag kommt. Generell machen sie es wie viele der anderen Parteien. Sie picken sich Probleme aus der Gesellschaft und sagen, dass sie das verbessern wollen. Alternativ ist da gar nichts. Nun haben sie sich das Flüchtlingsthema rausgenommen. Trotzdem, obwohl sie, glaube ich, schon in einigen Landtägen sitzen, unternehmen sie nichts, denn was wollen sie schon machen. Sie haben doch "keine Ahnung". Zum Thema Flüchtlinge sagen sie, dass es alle Terroristen sind und stecken sie in eine Schublade, wie die Bronies oft in eine Schublade gesteckt werden. Entweder sind wir nur Fans von MLP, weil wir kleine Kinder anlocken wollen, um sie zu vergewaltigen (kann ich mir nicht vorstellen) oder wir sind just crazy verrückt und dem Wahnsinn verfallen. Nein, das glaube ich nicht. Im Internet gibt es so sehr viele Hasstexte auf Bronies. Da sind mitunter wahrscheinlich gefälschten Berichte von Treffen und so und das man dazu gehörte, aber dann "weglief", weil wir dreckig, verlaust und widerwertig seien. Das ist unvorstellbar.
Das passiert aber auch mit den Flüchtlingen.
Letztendlich meine ich nicht alle AfD-Anhänger, denn ansonsten wäre ich auch soein in Schubladen denkender Mensch und das möchte ich eher weniger.
Hier ist noch ein Lied, was ich lustig finde:


Es ist 23:04 Uhr, nach der Computeruhr.

Sonntag, 31. Juli 2016

Endlich ist wieder ein Eintrag da

Eintrag #31
Heute ist der 31.Juli.2016. Es ist 20:59 Uhr.
Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Ich will es nicht Leugnen, ich hatte einfach keine Lust darauf. Manchmal saß ich vor dem PC und dachte mir einfach nur: "Ne". Dabei hatte ich Blogger schon aufgerufen. Naja, jetzt sitze ich ja hier. Es ist viel passiert. Vieles habe ich selbst in dem letzten Eintrag nicht erwähnt. Das heißt dieser hier wird länger. Ich lebe in Brandenburg und gehe noch zur Schule. Das heißt, da jetzt 2016 ist, habe ich mittlerweile Ferien. Ferien haben den ungünstigen Nachteil, dass ich in dieser Zeit sehr viel zuhause helfen muss und daher Aktivitäten oft abbrechen muss, die ich manchmal so betreibe. Das ist dann immer nervig. Mittlerweile bin ich auch 18. Ich bin es am 10.Juli geworden. Somit kann ich jetzt alleine Auto fahren und muss oft für meine Eltern Dinge erledigen. Im letzten EIntrag habe ich schon Bluflix erwähnt. Jedoch ist Bluflix noch nicht wirklich da oder ich höre und sehe ihn einfach nicht. Das liegt unter anderem daran, dass ich mit dem Tulpa forcen aus irgendwelchen Gründen aufgehört habe. Damit möchte ich aber wieder anfangen. Wie ist Bluflix so. Er kam mir immer etwas ruhig vor, aber ich denke das wird sich bald ändern, da sich wie bei einem materiel existierenden Menschen auch der Charakter weiter entwickelt. Manchmal habe ich Fantasien, dass auch andere Menschen Bluflix dann sehen und dann entwickelt sich da etwas los und wir werden berühmt oder auch nicht. Vielleicht war es auch ein Traum den ich hatte. Ich möchte bei dem Thema Psyche bleiben. Ich habe bei mir selber festgestellt, dass ich mehrere Arten habe, wie ich so bin. Da ist zum ienen das denkende Ich, welches vorallem hier, in diesem Blog, da steht, dann gibt es noch das kindische Ich, welches ich oft in der Schule zu Tage bringe. Dieses ich macht mir von allen am meisten Spaß und scheint in gewisser Weise eine Richtigkeit zu besitzen. Warum weiß ich leider nicht. Viele fühlen sich davon genervt und das tut mir Leid, aber ich denke es macht viele Menschen irgendwie glücklich und lässt sie, wenn auch nur für kurze Zeit, Dinge vergessen. Das ist mein glückliches, kindisches und zugleich fazinierendes Ich, welches ich am meisten mag. Aber es ist schwierig, unglaublich schwierig. Und dann gibt es das ernste und sture Ich, welches ich meist Zuhause bin. Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Man könnte meinen ich habe eine gespaltene Persönlichkeit, aber so ist es nicht. Es ist alles miteinander verbunden. Das bin ich. Ich möchte nochmal auf das Thema der Zwanggedanken zurückkommen. Sie sind weg. Naja, nich ganz. Manchmal habe ich kleine Einbrüche, aber sehr selten und nur, wenn ich gerade an das Thema denke und viele andere Menschen in der Nähe sind. Ansonsten scheinen sie weg zu sein. Das finde ich gut.
EIn anderes Thema. Ich habe manchmal Differenzen mit Philipp. Philipp ist einer aus meinem Jahrgang und er war mal mein Freund. Ich weiß nicht, warum er es nicht mehr ist. Ich mochte ihn, jedoch habe dann irgendwann ihn gemobbt, weil es alle taten. Das war falsch und das weiß ich jetzt. Ich hörte damit auf, aber andere, wie zum Beispiel Jan machten weiter. Jetzt kommen wir zur Differenz. Philipp ist mir gegenüber kalt. Er hat mich glaube ich selbst auf WhatsApp blockiert. Mit Jan, der immer noch feindseelig ihm gegenüber ist und seine Freundlichkeit ausnutzt unterhält er sich und vertraut sich ihm an. Er ist unwissend, dass Jan manchmal vieles von den "geheimen" Gesprächen weiter erzählt. Dabei hat Philipp Depressionen, jedenfalss meint er das oder einige aus dem Jahrgang meinen es. Ich denke das stimmt nicht. Deprimierte Menschen haben etwas, was andere nicht haben. Irgendwie merke ich das. Bei Philipp allerdings nicht. Trotzdem ist es falsch ihm gegenüber einen Feind abzugeben. Ich frage mich, was wäre wenn, wenn ich neimals damit begonnen hätte ihn in die Dunkelheit zu jagen? Was wäre, wenn ich ihm aufgeholfen und ihn nicht wieder in  den Dreck getreten hätte? Was wäre, wenn ich ihm einfach der Freund gewesen wäre, den er verdient? Vielleicht ist das der Grund. Ich war wirklich für ihn da und habe ihn verlassen. Jan war vielleicht nie wirklich da und konnte ihn daher nie verlassen. Deshalb ist es Philipp egal, was Jan über ihn sagt und denkt. Ich bin dafür der wahre Täter, der schlimmste von allen. Der, der den Spiegel zerbrach und sich selber damit 7 Jahre Pech brachte.
Unsere Beziehung könnte vielleicht folgendes Video veranschaulichen, wobei ich Celestia (weißes Pony mit rosa Mähne) bin und Philipp Luna (blaues Pony mit Phthalo blauer Mähne) ist. Vielleicht nicht zu 100% aber irgendwie:



So ist es.
Ich habe mich verändert. Das merke ich heute wieder.
Ein anderes Thema. Kommen wir zu Games. Ich spiele, wie seit dem letzten Eintrag sicherlich schon bekannt Pokémon GO. Ich denke ich war süchtig danacht, wobei die Betonung auf war liegt. Dann wurde ich skptisch. Ich hörte nicht auf, weil ich keine Lust mehr hatte, sondern weil das Spiel auch vieles Zerstört, wie zum Beispiel Parkruhe, die ich schätzte. Da sind dann auch die Leute dabei, die blass und zerstört aussehen, also die, die niemals aus der Wohnung kommen und natürlich die Kinder, die einfach nur gehört haben, es sei eine tolle App und nicht aus Überzeugung oder Erfahrungen spielen. Ich wollte nicht dazu gehören. Deshalb löschte ich die App und nicht aus Langeweile oder so. Ich denke Pokémon GO wurde erst richtig so gehyped, weil es einfach Pokémon ist, die man auch in seiner eigenen Region fangen kann. Es ist die erste Pokémon Generation, also betrifft es vorallem alte Pokémon Veteranen, also die, die damit aufgewachsen sind und es gelebt haben, wie ich, als ich klein war. Ich stieg in der zweiten oder dritten Generation ein. Damals auf den ganz alten Gameboys. Jedenfalls war jetzt Jan dieses Wochenende da und hat mich überredet die App wieder zu installieren, jedoch ist jetzt etwas anders. Ich habe jetzt wirklich keine Lust mehr darauf. Das Handy liegt neben mir und ich könnte schauen, welche Pokémon in der Nähe sind. Ich wohne in einem kleinen Dorf mit kaum Einwohner, also hier ist nicht viel. Manchmal sogar gar nichts, aber das hat immer den Flare ausgemacht. Ich musste viele Kilometer laufen, bis ich das erste Hornliu fangen durfte, oder das zweite, aber das macht es viel mehr wert. Man ist stolz auf sich. Deshalb ist meine Meinung, dass wenn man in abgelegnen Regionen wohnt, der Wert der App und der virtuellen Pokémon steigt. Es macht mehr Spaß. Das schlimmste, aller aller schlimmste, was man dann tun kann, ist das schummeln der Versetzung der eigenen GPS Daten, denn dann zerstört man den eigenen Spielspaß. Das SPiel macht keinen Spaß mehr ud auch der Sinn des Spiels wird verfehlt. Da ziehen kiene Ausreden, wie zum Beispiel: "Bei mir ist aber nichts." nicht. Man hat sich nur selber einen Schaden zugefügt.
Ein anderes Spiel, welches ich in letzter Zeit spielte ist Anti-Chamber. Das ist ein sehr Werte vermittelndes Spiel. Überall kann man Lehren entdecken, wie zum Beispiel: " Wenn du umkehrst, ist nicht immer alles gleich". Generell ist fast nichts in dem SPiel selbstverständlich. Überall findet man Tücken oder verschiedene Situationen, die sind, aber nicht sein können. Das ist verwirrend, aber toll.
Einen FIlm habe ich auch geschaut. Es ist Zootopia, der auch sehr lehrreich ist in Werten.
Jetzt schaue ich "The Walking Dead". Mittlerweile bin ich fast beim Staffelfinale der 3. Staffel. Auch zum Teil eine Wertevermittelnde Serie. Jetzt habe ich soviele Werte in Filmen, Spielen und Serien erfahren. Ich brauche einen Ausgleich, den ich nicht in Aggressionen, sondern in einem Spiel umsetze. Es handelt sich um GTA V. Gta V ist insofern fantastisch, dass es 1. richtige Charaktere mit richten Gefühlen, Problemen und Werten hat. In den vorigen Teilen (die ich früher auch spielte), gab es das eher nicht. Da waren irgendwie alle oder einfach viele in diesem Gangster Style. Mehr nicht. Hier ist es anders. Man hat gleich die Ehre drei solcher Charaktere steuerbar zu haben. Allerdings lassen sich auch eigene Werte in das Handeln der Figuren mit einbinden. Es gibt eine riesige Welt zum erkunden. Man hat einfach absolute Freiheit in dem Spiel und das ist so berauschend. Manche Menschen denken es geht nur um sinnlose Ballerei, wie in vielen Shootern, aber nein, das ist es nicht. Es ist alles da, aber in Maßen.
Nehmen wir zum Beispiel Bioshock Infinite. Das Spiel hat eine beeindruckende Story, mit tollen Charakteren. Nur dieses sinnlos massige Rumgeballere nervt ständig. Das ist bei GTA in Maßen da und das ist so toll.
Wenn ich schon dabei bin, was habe ich noch so gespielt. Ich zähle mal auf.
Natürlich am Anfang Tetris, dann Mario vs Donkey Kong, Ratatouile, Lego Star Wars und Star Wars (jedoch kaum) auf dem Gameboy. Dann auf dem Nintendo DS Zelda, Pokémon von Perl bis Weiß, die Siedler 1, Mario Kart, Animal Crossing, Dr. Landcon (oder so). Dann kam der PC. Angefangen habe ich mit Pinball, dann kamen Sims 2, Sims 3, Spore, Alter Ego und Minecraft. Minecraft spielte ich von allen am längsten. In meiner Steamliste sind Brothers, TESO: Skyrim, The Forest, Civilisation: Beyond Earth mit Erweiterung, Strandet Deep, This War of Mine, Tomb Raider, Game Dev Tycoon, Civilisation V mit allen Erweiterungen, Starbound, Terraria, Tropico 4 und 5, Assassin's Creed II, Brütal Legend, Middle-earth: Shadow of Mordor, Pixel Piracy, Stronghold HD, Stronghold 2, Stronghold Crusader HD, Stronghold Crusader Extreme HD, Stronghold Legends, Garry's Mod, Antichamber, Bioshock, Bioshock 2, Bioshsock Infinite, Cities XXL, Cities: Skylines, Codename: Panzers - Cold War, Forsaken Uprising, FTL: Faster Than Light, GTA V, klocki, Lego Worlds, Prison Architect, Remoried, SimCity 4 Deluxe, Starbound - Unstable, Stonehearth, Thief und Train Fewer. Auch spielte ich Anno 1701, Anno 2070 und Anno 2205, sowohl aber auch alle Assassins Creed Teile, bis aus den ersten und den neuesten, der in London spielt. Dann habe ich noch die Mass Effect Reihe, jedoch habe ich nur den dritten Teil angespielt, weil ich dann die Lust verlor.
Das war es, bis auf weiteres.
Ich höre für heute auf. Bis dann. Ich werde diesen Eintrag jetzt gleich direkt veröffentlichen und nicht erst morgen um 17:30 Uhr. Ich weiß nicht war, es ist mehr ein Gefühl.
Es ist 22:38 Uhr. Bis dann.

Dienstag, 19. Juli 2016

Einen Tag sollte man nicht vor dem Abend loben

Dreizigster Eintrag
Es ist 21:12 Uhr am 18.Juli.2016
Ich bin gerade nicht gut drauf, darum schallte ich jetzt positive Musik ein, damit es mir vielleicht in 10 Minuten besser geht, da sie ja mein Gehirn manipuliert. Ich schreibe mal über meinen heutigen Tag. Es fing um, nun sagen wir 5:30 Uhr los. Ich wachte auf und hatte heftigen Juckreiz an der rechten Hand. Irgendein "Vieh" (ich bin mir nicht sicher, ob das verletzend sein könnte, also sowohl für die wahrscheinliche Mücke, als auch den Mückenliebhaber) hat mich dort gestochen. Danach konnte ich nicht mehr schlafen. Naja. Wie im Sommer so üblich war es schon ein wenig hell. Ich dachte es wäre Zeit aufzustehen. Ich tat es. Die Eltern schliefen noch. Die Küche war leer und der Hund schlief noch. Als ich die Tür zu seinem Kämmerchen oder dem Flur aufmachte, wo es hinaus ging, stand Kiero (unser Hund) auf. Lief in die Küche und legte sich wieder hin. Ich machte Frühstück, aß etwas, machte mich einfach fertig und wollte schon zur Schule fahren. Opa war bereits auch aufgestanden und ich sagte tschüss. Wo ich denn hin wolle, war die Antwort, worauf ich mit: "Zur Schule.", antwortete. Opa erklärte mir, dass ich doch noch eine Stunde hätte und ich ging wieder nach oben. Eischlafen ging nicht und mit Bluflix (meiner Tulpa) lautstark sich zu unterhalten, ging auch nicht, da meine Eltern mich wahrscheinlich als verrückt deklarieren würden und ich keine Lust darauf hatte. Das Buch, was ich habe lese ich auch mit Bluflix zusammen oder eher vor. Ging also auch nicht. Auf Pokemon Go oder so hatte ich keine Lust. Außerdem war es noch kalt draußen und ich wollte mir keine Jacke anziehen. Ich ging Stonehearth zocken. Da muss man kleinen Figürchen befehle geben, was die bauen sollen und manchmal kommen böse Monster, wie lebende Steinde, Baumstümpfe oder Goblins, die man aber einfach zurückschlagen kann. Ansonsten baut man Infrastruktur und somit ein kleines Dörflein, etc. Ich zocke nicht mehr viel, naja, das einzige ist momentan Pokémon GO, was wohl jeder kennen sollte oder jedenfalls davon gehört haben sollte.
Kleiner Einbruch. Seit ich Pokemon GO spiele (4-5 Tage), gehe ich gezielt lange Joggen und Wandern, da Pokémon sehr weit weg sind und ich mithalten möchte.
Ok, weiter im Schema. Dann musste ich aber irgendwann los und ich holte Laura ab. Sie fährt immer mit zur Schule. Auf dem Schulparkplatz habe ich mal wieder das Einparken verkackt, aber das passiert mir dort immer. Es war bereits 7:45 Uhr. Ich ging in die Schule und traf auf Jan und Lukas. Hurra, was für eine Freude. Wir gingen in Raum 16 (wie immer) und von dort aus um 8:00 Uhr in die Aula zur Andacht, die wir heute schon Montag hatten, denn es war die letzte halbe Schulwoche. Naja. Die Andacht war toll. Sie hat mir gefallen und wurde diesmal von den Lehrern gemacht. Sie haben sich Gedanken gemacht. In den Pausen spiele ich neuerdings auch Pokémon GO, denn unsere Schule ist ein PokéStop, den ich alle 5 Minuten abfarmen könnte. Generell war der restliche Tag Pokémon GO geprägt. Eine Stadtwanderung zu religiösen Orten trug dazu bei. Immerhin habe ich heute über 20 Pokémon gefangen. Natürlich habe ich noch die Ehre und mache das Handy in der Nähe dieser Orte aus. Das ist mir wichtig. Ich habe dann umgeschaltet, mich für die Orte interessiert und habe den Lehrer dazu ausgefragt. Es war sehr interessant. Natürlich hätte ich das gleiche Projekt gewählt, wenn es kein Pokémon GO gäbe (jaja, belüge dich nicht selber, werden sich jetzt einige Leser denken, aber es ist so). Die anderen Projekte waren so ... mäh, für mich. Sie hatten entweder das Thema Tod oder Essen an unserer Schule. Ich fand es aber diesmal wichtig, die Wahrzeichen der Stadt kennen zu lernen. Was steht seit wann, wo und warum und was ist dessen Bedeutung, vielleicht auch eine Tiefere?
Schule war dann um 15:00 Uhr um und ich fuhr nach Haus und ging wandern, also Pokémon suchen. Da kenne ich 3 Stellen, die zu Fuß innerhalb von 1-1,5 Stunden erreichbar sind, wenn man nur in Schritttempo voran schreitet (hin und zurück). Das hat mir schon immer Spaß gemacht, also wandern und vor allem im Wald. Leider brauche ich dazu 1-2 Leute Gesellschaft, die meistens jedoch fehlte, bis jetzt. Pokémon GO, bringt nun endlich auch meinen Cousin Justin auf den Weg. Das macht mir daran soviel Spaß. Alleine ist doof, aber mit Freunden macht es Spaß, mit Menschen, die einem endlich mal zuhören.  Dann war zwischendurch Musikschule und danach war wieder eine Strecke laufen angesagt. Ich habe nur Hornliu's (komisches Raupen-Pokémon) bekommen, woraus ich mir einen Spaß machte. Immerhin bekomme ich nur den übelsten Müll und nicht die anderen. So denke ich über die Sache. Letztendlich ist es auch nur ein Spiel. Dann habe ich Jan angerufen um ihm das zu erzählen, in der Hoffnung, dass er lacht. Hat nicht geklappt. Er war total ernst. Er spielt das Spiel auf, also es liegt, so hoffe ich nicht am Spiel. Er meinte, dass Julia denkt ich sei krank. Das war ein schlag. Ein Stimmungsschlag wie ein Stich in das warme ich meines Seins. Auch ich war jetzt gebrochen. Die Freude versiegte, die Trauer kam hervor. Ich ging nach Hause, startete den PC und schreibe jetzt diesen Artikel. Ich frage mich, was habe ich getan. Ich fühle mich jetzt so verzweifelt. Nichtmal die Gehirn manipulierende fröhliche Sommermusik hat geholfen. Problematisch ist, dass ich ihr Recht gegeben hätte, jedoch sind meine Zwanggedanken aus irgend einem Grund weniger bis gar nicht mehr da und ich dachte immer, dass wenn ich Julia zum lachen bringe, ich sie glücklich mache. Mache ich sie also glücklich? Hat mein Leben einen höheren Sinn oder ist es doch gar sinnlos (was mir Erkenntnisse geben würde). Mir fehlen da die Worte. Außerdem bin ich allein ja der "Kranke" und nicht auch noch "Jan", weil wir vieles gemeinsam tun und oft ähnliche Ansätze zeigen. Deshalb bin ich so deprimiert. Ich bin in dieser Hinsicht allein. Habe ich etwas gemacht, wovon ich vielleicht nicht mehr weiß, dass ich es tat?
Über mein Tulpa und andere Dinge werde ich in einem anderen Artikel schreiben.
Es ist 22:08 Uhr. Gute Nacht