Mittwoch, 18. Januar 2017

Ich fühl mich unglaublich unwohl

Eintrag #37

Heute schreibe ich mal wieder was, was ich lange lange Zeit nicht mehr gemacht habe. Ich wünschte viele meiner Gedanken, die ich manchmal so habe, würden nicht einfach ins Leere gehen, wie sie oft tun. Ich gebe nicht mehr Zeit und Datum an. Mittlerweile finde ich, dass das ein bisschen Schwachsinn ist (eigentlich mag ich das Wort Schwachsinn nicht). Ich werde jetzt einfach meine Gedanken aufschreiben, wie sie kommen. Das Wort Schwachsinn benutzt Jan sehr oft. Meist in dem Kontext, dass das was ich sage Schwachsinn sei oder, dass ich nur Schwachsinn rede. Ich bin wieder in einem Loch und denke oft an so etwas. Ich sei ein Idiot, meine Freunde seien Idioten und seine Freunde seien Idioten. Mittlerweile glaube ich ihm in diesen Dingen. Ich bin ein Idiot, also ein Mensch mit sehr niedrigem IQ, denn ich kann nicht argumentieren. Auch rationales Denken generell kann ich nicht. Heute haben wir einen Mathetest geschrieben. Wir hatten 44 Minuten Zeit. Jan meinte er sei schon nach 5 Minuten fertig gewesen. Ich habe die 44 voll ausgekostet, da ich jeden Zwischenschritt aufgeschrieben habe und nicht alles im Kopf rechnen konnte wie er. Wann habe ich zuletzt gut Zureden von meinen Freunden gehört? Es scheint mir eine Ewigkeit her zu sein. Eine solches depressives Loch, in dem ich stecke kommt mir immer so vor, als wenn meine Prinzipien, Handels und Denkansätze in eine dunkle grau, braune Wolken, einen Nebel, gehüllt sind und dort nicht entkommen können, da andere Menschen sie in Grund und Boden stürzen. Die sind wie in ihren Wurzeln erschüttert.
Mir ist aufgefallen, dass meine Laune stark von der anderer abhängt. Sind meine Freunde zum Beispiel wütend und werfen mit Schimpfwörtern um sich, dann bin ich traurig, richtig traurig. Wenn sie Dinge nicht interessiert, die ich super awesome finde, und sie alles nur „beahan“, dann macht mich das unglücklich. Oft „beahan“ sie das nicht nur, sondern benennen mich wieder nur dumm, weil ich bestimmte Dinge lustig finde oder anders herum nicht verstehe. Was ich ihnen glaube, denn vielleicht ist ein lustiges Bild oder ein interessantes Bild, was ich so sehr unterm Niveau, dass nur ich darüber lache. Generell bin ich eher ein Freund von Menschenrechten, Teilen, Moral und Geben statt Nehmen generell, weswegen ich in diesen Sachen auch nicht logisch argumentieren kann. Wenn gesagt wird, dass die Massen an Flüchtlingen sehr viele Terroristen beinhalten, die hinzu noch unsere Steuern zum Leben benutzen, dann ist es nicht falsch, denn ich kann das Gegenteil nicht beweisen. Aber ich fände gemein, wenn auch fast alle Terroristen wären und nur ein Flüchtling unschuldig wäre und einfach ein sicheres, schönes, wohlhabendes Leben sucht, dann würde ich trotzdem wollen, dass diesem einem Flüchtling geholfen wird und nicht mit den anderen zurückschicken. Lieber behalte ich alle anderen auch hier. Wir sollten stets freundlich sein. Besonders zu unseren Nachbarn auf dieser Welt. Meine Eltern sind da immer anderer Meinung. Viele Flüchtlinge sind „Kanacken“ und Verbrecher und sollten, wenn sie nur irgendetwas falsch machen, sofort zurückgeschickt werden. Jedoch wenn ich ein Flüchtling wäre, dann würde ich um eine zweite, dritte oder sogar vierte Chance dankbar sein. Schließlich sind wir doch alle Menschen. Für meine Eltern sind Flüchtlinge keine Menschen und wenn ich was sage, dann heißt es nur wieder: „Ja Lovis, die Flüchtlinge sind alle lieb und auch Menschen.“ Natürlich mit sarkastischen Unterton. Das tut weh und ich traue mich nicht was zu sagen, wenn eine Gruppe Syrer in irgendeinem Bundesland jemanden beschimpft hat und sich 20 Minuten darüber unterhalten wird, wie hart sie doch bestraft werden sollten. Manchmal würde ich da gerne weinen.
Themawechsel: Jan hat immer noch etwas gegen mich und My Little Pony. Ich versuche es von ihm fernzuhalten, jedoch wenn er mein Handy nimmt (oft direkt aus der Hand) und bei Twitter, Reddit, whatever die abonnierten Post und Bilder sieht, nennt er mich verrückt. Genause in der Fotos-App, wo ich natürlich haufenweise Bilder von Ponies habe, denn das Bronyism gehört für mich zur Identität. Ich verstehe auch nicht, warum ihn das angeht, was ich für Bilder auf dem Handy habe. Jedoch benutzt er das auch als Gegenargument, denn er möchte, dass ich GOFA spiele. Jedoch ist GOFA eine (jedenfalls auf iOS) über 600 MB große App (gewesen) und den wollte ich eher für z.B. Fotos benutzen, da mein Handy nur 8 GB Speicher hat und nicht mit einer Speicherkarte erweiterbar ist. Ich möchte GOFA auch nicht spielen, weil ich 1. Zuhause zu schlechtes Internet habe und 2. es mir keinen Spaß macht und ich die Zeit anders nutzen möchte, die Jan und Lukas oft da hinein verschleudern.
Ich merke, dass das Schreiben und zwischendurch Abendbrot essen aufgemuntert hat und ich habe mir einen Kakao gemacht. Ein depressives Loch ist wie eine Krankheit, nur dass man sich nicht einfach schwach fühlt und nichts machen kann, sondern weil man zu selbstverzweifelt und traurig ist und daher keine Lust hat etwas zu machen und wenn man etwas macht, dann hört man schnell damit auf, weil man wieder diese Lust verliert.

Montag, 24. Oktober 2016

Was wir ändern sollten

Eintrag #36
Es ist 20:18 Uhr am 24.Oktober.2016.
Ich habe mich eben über das Internetrecht in Deutschland gelesen. Irgendwie wird mir, umso mehr ich lese, immer mehr murmeliger. Die BRD oder gar der EuGH scheint es auf Internetüberwachung abgesehen zu haben. Jede Person soll zurückverfolgt werden können. Das finde ich ein absolutes Horroszenario und schiert bei mir Angst. Es gehe angeblich um die Terroristen, aber ich denke auch, dass Überwachung durch Angstschnürung dieses terroristische Verhalten auslösen kann. Der EuGH ist, soweit ich weiß, der Speicherung personenbezogener IP's zu. So ließen sich Datenprofile und Verdächtigungen von Menschen erstellen, wenn sie sich, z.B. nur über illegale Drogen informieren. Das würde für mich bedeuten, ich müsste in Zukunft aufpassen, dass ich mich nicht auf staatlichen Internetseiten über Recht und weiteres informieren dürfte, weil ich dann Gefahr laufen würde, ausspioniert zu werden. Aber trotzdem sehe ich Licht am Ende des Tunnels.
Die Piratenpartei sagt mir, umso mehr ich mich über sie informieren, immer mehr zu. Die Vorstellung von grenzenloser Medien- und Internetfreiheit sind mir wohl gesonnen. Ich sehe da zwar ein paar Nachteile, wie zum Beispiel erleichterter Waffen- und Drogenkauf aus dem Internet, was für mich als Pazifisten unglaublich wäre, aber diese Freiheit bringt einen entscheidenen Faktor mit sich, Glück.
Ich glaube, dass ein Staat nicht nur da ist, um die Menschen in Regeln leben zu lassen, die eingrenzen, sondern auch um die Menschen glücklich zu machen und nicht nur die Menschen, die im Staat leben, sondern auch die außerhalb. Darum ist Krieg auch etwas grausames für mich. Menschen bekämpfen sich gegenseitig, machen sich gegenseitig würtend, morden gegenseitig und nehmen sich gegenseitig das Glück. Daher halte ich unseren Staat auch für einen Verbrecherstaat, wie er momentan ist. Sie wollen Sicherheit und Gerechtigkeit für die Bevölkerung, die in ihm lebt. Unser Staat tötet ständig im Ausland Menschen, Menschen, die auch wir sein könnten. Die die anders sind, sind böse. Nur wir sind die Guten. Quatsch! Wir sind wir. Wir sollten stets die anderen Glück geben, denn wir können viel von ihnen lernen.
Was sollten wir ändern?
Ich denke wir sollten die Großteile des Militärs abschaffen. Jeglichen Krieg gegen irgendwelche Menschen und ein paar vereinzelte "Terroristen" auflösen.
Dadurch würden wir Unmengen an Geld sparen, dass in Bildung und Forschung gesetzt werden könnte. Schon allein die Vorstellung. "Deutschland an der SPitze der Forschung."
Überwachungskameras? Wer braucht denn sowas? Weg damit! Damit sparen wir auch nochmal um die paar Millionen.
Center für personenbezogen Daten? Ach wir haben noch ein paar Bomben übrig, die unsere letzten Rüstungsbetriebe produzierten? Die bekommen einen Nutzen.
Achja, Medien- und Internetfreiheit fehlen noch. ... Gesetz fertig. "Macht, was ihr wollt, solange es nicht die Menschen in eurem Umfeld sozial, körperlich, beruflich oder sonst wie schädigt."
Oh, wir haben eine klage von einem Drittklassigem Diktator aus der Türkei. Eine Satireschau hat gesagt er habe einen Fehler gemacht. ... Klage abgewiesen.Oh, er droht damit, mit Menschen, die eine besseres Leben suchen nach Europa zu schicken und somit dieses Ziel zu erreichen. ... Danke!
Uh ... jetzt kommt der EuGH mit Argumenten, wir würden Wirtschaft und Industrie schädigen ... Tja. Dafür leben wir nach Prinzipien, Menschlichkeit und glücklicher. Da kann man wirklich nichts machen.
Es ist 20:54 Uhr. Frohes denken noch. Komentare jeglicher Art sind erlaubt, denn dieser Blog ist frei.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wahrlich Einsamkeit

Eintrag #35
Es ist 17:25 Uhr. Es ist der 23.Oktober des Jahres 2016.
Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Zwar habe ich es mir oft vorgenommen, doch war ich stets zu faul oder zu müde. Meistens würde ich nur Abends Zeit haben oder mir fällt morgens nicht ein, dass ich noch was schreiben wollte. Generell habe ich eigentlich etwas mehr geschrieben, eine Geschichte oder den Start einer Geschichte. Das habe ich noch nicht im Internet veröffentlicht, aber wird auch hier bald erscheinen.
Es ist viel passiert, seit ich das letzte mal was geschrieben habe. Ich fange gleich mal mit dem härtesten an ... die Kursfahrt nach Auschwitz und Krakau. Die hat mich schon sehr mitgenommen. Es waren aber nicht die Taten der Nationalsozialisten, die es taten, sondern Jan, da mich dies schon sooft mitgenommen hat, dass es diesmal nicht wirklich angeschlagen hat.
Jan hat mich da irgendwie sooft zu Selbstverzweiflung gebracht, dass ich es kaum beschreiben mag. Angefangen hat es schon in der Fahrt nach Auschwitz früh morgens um 7:00 Uhr. Er wollte nicht neben mir sitzen, weil ich es bin.
Das hat mich hart getroffen. Weil ich so bin, wie ich bin. Ich wollte neben Jan sitzen, wiel er eigentlich mein Freund ist und ich mich eigentlich bei meinen Freunden und Menschen, die ich sonst noch so liebe, wohl fühle. Bei ihnen möchte ich sein. ich möchte nicht in einer Welt sein, in der ich ganz alleine bin. Ich möchte von denen umringt sein, die mich akzeptieren und die ich akzeptiere mittlerweile akzeptiere ich fast alle Menschen, also ist das egal). Nun tickt Jan nicht so wie ich, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er gerade nicht bei den Menschen, bei denen er sich wohl fühlt sein will. Vielleicht bin ich kein Mensch, bei dem man sich wohl fühlt. Das war für mich die verständlichste Erklärung. Also bin ich nervig, anstrengend und/oder kein guter Freund.
Jetzt frage ich mich, was mache ich falsch? Wie ist man ein Freund?
Das war das erste. Schließlich kamen wir in Auschwitz an. Er wollte mit Clemens und mir in ein Zimmer. Ich stimmte zu. Vielleicht ist ja doch nicht alles anders, wie gedacht? Der nächste morgen war wieder heikel. Es gab Frühstück um 8:00 Uhr und ich fragte, ob der Wecker um 6:30 Uhr ok so ist. Clemens meinte ja, aber am nächsten morgen war das schon anders. "Warum hast du SPast den Wecker so früh gestellt?" war Jan seine Reaktion. Er wurde sofort davon wach, während ich meinen Wecker meistens erst 5-10 Minuten nach Klingelbeginn anfange zu hören. Das ist eben so bei uns.
Dann begann der Tag. Wir waren im Stammlager des Vernichtungslager. Ich möchte darüber jetzt nicht schreiben. Es war hart.
Nächster Tag, Auschwitz II Birkenau. Die Führung war zu schnell und ich konnte mir nicht richtig alles anschauen. Es war ernüchternd und anstrengen. Ich finde Schade, dass der Schwerpunkt auf "Alles war so schrecklich" und nicht "der Mensch, sien Leben, wie und wer war er und wie und wer waren die Täter in Person" liegt. Das ist zu wenig. Ich möchte Geschichten hören und nicht Zahlen.
Der Abend. Jan war weg. Er war nicht beim Essen und danach fehlte er auch noch. Für mich waren es gefühlte 4/5 Stunden, denn wenn dein bester Freund fehlt, dann nimmt das einen mit. Vorallem wenn er auf Polnisch irgendwie nur einzelne Wörter, wie zum Beispiel EInsamkeit schreibt. Ich hab mich um ihn gesorgt. Irgendwann ist er wieder aufgetaucht. Er war die ganze Zeit im Hotel. Niemand wusste wo und er sagte es auch nicht. Ich hab ihn umarmt. Dann ist er weitergegaangen, hat sich bei den Mädchen ins Bett gelegt und sich bei Mona entschuldigt, der das alles total egal zu sein schien. Während Julia und ich da auf der Treppe saßen und fast weinten. Bin dann ins Bett gegangen. Ich habe ihm geschrieben, dass mein Herz noch weiterbrennt. Irgendwann kam er und hat sich bei mir bedankt und mich umarmt. Dann bin ich eingeschlafen.
Der nächste Tag. Wecker wieder falsch gestellt, nämlich auf 7 Stunden Schlaf anstatt auf 7 Uhr. Der Wcker dudelte schon um 5:30 Uhr. Ich wurde mal wieder nicht wach, aber Jan schon und Clemens auch. Die beiden sind nahezu ausgetickt und haben mich beleidigt. Wobei mir das eigentlich egal ist, wenn ich beleidigt werde, nur nicht vom wem und von Jan schneidet es besonders stark, da er mein Freund ist, ich ihm vertraue und ihn weiter rein lasse. Sein Messer ist durch unsere Freundschaft geschärft worden. Dann meinten beide, wenn sie nicht schlafen dürfen, darf ich es auch nicht, wobei ich es eh nicht mehr tat. Ich traute mich nicht aufzustehen. Hatte Angst noch mehr beleidigt zu werden. Ich bin ja so ein Assi, so ein Kackspast, ich verdiene keinen Schlaf, keine Träume. Ich wurde von Jan mit Füßen getreten, mir wurde die Decke weggezogen und das Fenster vor mir geöffnet, sodass mich die Kälte doch aus dem Bett jagen sollte und in Krakau war es kalt. Ich hatte trotzdem noch Angst vor dem Aufstehen.
Das schlimmste sollte noch folgen. "Das nächste mal nehmen wir kein Zimmer mit Lovis." sagte Jan.
Wieder das Gleiche wie im Bus. Ich als unangenehm, als stressig, als fehlerhaft und als unwürdig mit Freunden und Glück zu sein.
Was noch so passierte, keine Ahnung. Clemens und Jan haben irgendwie Schlüssel geklaut und dafür von den Mädchen Ärger bekommen. Ich denke das ist auch meine Schuld, denn ohne meinen Wecker wäre das nie passiert. Das kleinste Übel kann doch größte Folgen tragen. Es ist der Wahnsinn.
Jedenfalls war mein Handy dann von Jan eingezogen, denn ich bin es ja nicht würdig ein Handy zu haben. Wir fuhren weiter nach Krakau. Da habe ich mein Handy wieder bekommen und habe mir mit Dustin ein Zimmer genommen. Dustin ist auf Dauer anstrengend, aber cool. Ich mag ihn. Man kann mit ihm reden, auch wenn er nicht zuhört, aber man kann und man vertraut ihm einfach. ich denke er ist mein Freund. Er sagt oft, dass ich toll bin, wobei das bei mir immer wieder eine kognitive Dissonanz ausruft, weil es einfach mal nicht stimmt. Ich weiß auch nie, was ich darauf antworten soll. Jan sagt auch manchmal, dass ich gut bin, aber zu dem, was er sonst sagt, stellt das einen Unterschied da und da weiß ich überhaupt nie was ich sagen soll. Danke scheint unpassend, ok scheint unpassend und bei: "Du aber auch." scheint mir es zu lieblos zu sein. Einfach nur zum verzweifeln.
Jan war zwischendurch nochmal weg. Diesmal war es mir nahezu egal. Ich weiß aber nicht warum. Natürlich saß er auch nicht bei der Rückfahrt neben mir. Wir haben kaum noch Worte gewechselt. Ich denke Jan und ich müssen noch viel voneinander lernen. Er muss von mir lernen, dass auch wenn ich lächle, meine Seele brennen kann. Was ich von ihm lernen muss, weiß ich noch nicht. Ich denke, wann es ernst ist und wann nicht. Die Woche hat ihn ziemlich mitgenommen, das hat man gesehen. Mich aber auch, aber auf eine andere Art.
Es ist 18:26 Uhr.
Guten Abend noch ...

Donnerstag, 15. September 2016

Avrâven


Avrâven ist einer der kleinsten Kontinente von ---, jedoch der mit wohl dem höchsten Lebensstandart, der toleranteste und gleichzeitig gebildetste. Sechs Länder finden Platz auf ihm. Darunter sind Ereeee, Do Vron, Makrei, Camarita, Olivronés und Yamarien. Die Gruppe der Sechs wird er auch genannt. Am meisten wird Magie auf dem Kontinent praktiziert. Es ist eines der großen Wertwerte der Welt. Nur Ereeee‘s Hauptstadt „Amaryllis Heaven“ genießt auch noch die Industrie als zusätzlichen Wertwert. Hier entstehen Wunderwerke der Technik. In nur wenigen Orten der Welt lernt man mit Magie Maschinen, Turbinen, Generatoren, usw. So ist schon das ein oder andere mit Magie angetriebene Luftschiff entstanden, die sogar am weitesten reisen können, ohne ihre Kapazitäten wieder zu erneuern. Ereeee liegt im Süden des kleinen eher rechteckicken Inselkontinent. Durch den Kontinent verläuft eine gewaltige, ja gar, die größte Bergkette dieser Welt. Amaryllis Heaven liegt am südlichsten Punkt des Kontinents. Dann kommt die große Wasserpassage. Die nördlichen Grenzen des Landes liegen am besagten Gebirge.
An der Nordwestlichen Grenze grenzt das Land Do Vron, welches das einzige Land des Kontinents ist, welches seine Grenzen für Menschen geschlossen hat. Rein kommen nur Tiere, Animagi (sprechende intelligente Tiere), Pegasie, Einhörner (gelten nicht als Animagie, da sie direkte körperliche Magiesteuereinheiten haben). Die Hauptstadt ist Dakrotes, welches die sauberste Stadt von allen sein soll. Hier haben sogar Menschen Zutritt, wobei hauptsächlich aus Handelsgründen. Da die Stadt, wie jede andere am Seezugang liegt, ist eine stabile Wirtschaft hier garantiert. Die Stadt ist von Wald umgeben, bzw. besteht zur Hälfte sogar aus diesem. Viele wohnen in Baumhäusern oder im Baum selber. Zur See hin werden diese durch mehrstöckige Holzhäuser ausgetausch. Hier wohnen die hauptsächlich Rehe, die die Vorherrschaft in der Stadt haben. Zur Gesetzesgrundlage zählt, dass Fleisch essen verboten ist und mit Mordhilfe gleichgesetzt wird. Außerdem gilt jeder Säuger, ob intelligent oder nicht, als gleichwertig. Im Norden der Stadt befindet sich eine Wiese, auf der gegrast werden kann (wem‘s gefällt?).
Die Stadt selber befindet sich an der Nordwestküste. Die anderen Grenzen des Landes sind Gebirges, außer an der Südwestgrenze, wo das Gebirge in Meer übergeht. Großteile des Landes sind bewaldet. Es findet kaum Abholzung statt, da kein Feuer benötigt wird. Die Winter sind mild und bei 5°C lässt es sich mit Fell noch locker durchstehen.
An der Nordostgrenze befindet sich Makrei. Makrei ist das ruhigste Land von allen, was wohl daran liegt, dass die hohe Kunst des Landes im ewigen Schweigen steht. Wenn man durch die Straßen zieht, der großen Hauptstadt Alvadones, hört man nichts, nicht einmal die Vögel scheinen Laute von sich zu geben. Kommunikation funktioniert trotzdem, irgendwie. Alvadones ist bekannt für seine Form, wie ein Labyrinth. Wenn man nicht aufpasst, dann kann man sich für Tage verlieren. Als Besucher nach dem Weg fragen geht nicht, denn niemand wird antworten. Es ist, als läge ein großer Zauber über der Stadt, aber sie erscheint rein von jeglich schlechtem.
Es ist zwar nicht offiziell, aber bei Händlern gilt die Stadt als Stadt der Giftbräuer, Meuchelmörder und Diebe. Wenn es darauf ankommt, dann ist ein Bewohner Alvadones leiser als der Schnee, der im Winter die Straßen überdeckt. Das Land ist im Gegensatz zu Do Vron sehr spärlich an Wald besetzt. Das Land hat einen eher kleinen Gebirgsteil, jedoch eine gewaltige Hügellandschaft, die größer ist als die von Ereeee.
Im Südwesten von Makrei befindet sich Camarita, das gebirgreichste Land, jedoch ohne großes Hügelland. Die Küstenregion ist auch eher klein, da es einen Einschnitt von Olivronés gibt. Das Klima ist genau das gleiche, wie in Do Vron. Auch hier leben noch viele Animagie, Pegasie und Einhörner, jedoch nicht mehr soviele wie in Drakotes oder Amaryllis Heaven. Die Hauptstadt Räfja hat keine gloreiche Wirtschaft. Sie liegt zwar genau an den Grenzen zweier Länder, jedoch wird sie Hauptsächlich als Rastplatz benutzt. Die Bergwerk jedoch ist fantastisch. Unendliche weiten unangetasteter Natur. Das sieht man nicht mal in Do Vron. Wenn man dort auf von einem Berg oder Hügel auf den Wald blickt, dann ist sicherlich eine Siedlung dabei oder 1-2 bewohnte Bäume. Die Menschen hier sind großteils pessimistisch eingestellt. Der Grund ist unbekannt. Die Stadt selber besteht aus kleinen Holzhäusern oder eher gesagt Hütten, die ohne Struktur in die Landschaft gebaut wurden. Die Einwohnerzahl ist ebenfalls die kleinste aller Länder, wobei das Land sehr fruchtbar ist. Doch irgendetwas hält Siedler fern. Im Nordwesten befindet sich Olivronés, das Land mit dem einzigen direkten Zugang zum Andersland (Länder außerhalb von Avrâven). Es ist mit mehreren großen Brücken über verschiedene Inseln damit verbunden. Am Ende (oder Anfang, je nachdem) liegt Olivronés, welches auch der Name der Hauptstadt ist. Die Stadt ist wirtschaftlich fast so gut aufgestellt wie Amaryllis Heaven. Zwar hat sie einen Seezugang, jedoch ist dieser nicht stark benutzt. Hauptsächlich dient der einzige Landzugang zum Kontinent als starke Einnahmequelle. Viele Händler können sich kein Schiff leisten, weshalb sie lieber den Zoll des Übergangs zahlen. Der Übergang selber dauert zwei Tage und eine Nacht.
Die Stadt ist sehr groß und schachbrettartig aufgebaut. Sie wird auch Stadt der Türme genannt, da es viele Glockentürme gibt. Diese Spielen zu jeder Stunde verschiedene Melodien. Im Gegensatz zu Räfja, ist die Stimmung hier eher optimistisch. Die Stadt besteht aus Stein. Hauptsächlich Menschen leben hier.
Das letzte und nördlichste Land ist gleichzeitig das arroganteste. Nur Menschen dürfen hier rein, da hier nicht einzusehen ist, dass Animagie und weiteres nicht genauso viel wert sind, wie Menschen. Es gilt Abschussbefehl bei Sichtung jeglicher anderer Lebewesen. Das Land hat kaum Gebirge. Die Hauptstadt ist eher ein Dorf namens Ka und befindet sich am nördlichsten Ende. Es ist das dreckigste Stadtdorf überhaupt. Für Menschen von Amaryllis Heaven gilt auch ein Einreiseverbot und zwar mit der Begründung: „Solch ekliges unmenschliches Pazifistenpack wollen wir hier nicht haben.“ Das Land gilt als Außenseiter und Ignorrierland. Selbst der Handel wurde eingestellt und dementsprechend ist die Wirtschaft hier. 

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Eine kleiner Überblick des ersten Weltentwurfs.
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Freitag, 9. September 2016

Eine Busreise ... bäh



Eintrag #34
Es ist der 08.September.2016. Es ist Donnerstag und 20:14 Uhr.
Ich habe körperlich und seelisch herausgefunden, dass Donnerstag bei weitem der schlimmste Tag der Woche ist. Das Schuljahr hat am Montag begonnen und ich bin jetzt zwölfte Klasse und im Abiturjahr. Na toll. Am Donnerstag habe ich Sport und zwar zweimal. Also drei Stunden Sport am Stück, dann Englisch (bestes Fach) und dann Mathe, was so gar nicht passt, denn da möchte man eigentlich nur noch schlafen. Ich muss aber in Mathe aufpassen, da ich sonst eine schlechte Zensur bekomme und das möchte ich nicht. Ich denke das hier wird ein längerer Artikel, da ich schon lange keinen mehr veröffentlicht habe, außer die eine kleine Geschichte, die ich geschrieben habe.
Ich möchte erst mal eines klarstellen. Mein letzter richtiger Eintrag handelte davon, dass ich Jan beschuldigt habe, „die Freundschaft nicht zu pflegen“ oder so. Das hat sich schon am nächsten Tag geändert, denn er war da ganz anders drauf. Also, ich denke es liegt auch daran, was für einen Tag er hatte. Das wollte ich noch unbedingt gesagt haben.
Nun. Ich war dann auf einer Kanutour mit ein paar Freunden aus meinem Jahrgang. Wir sind mit Kanadiern gefahren und das Erlebnis war toll. Dann war ich mit meinem Opa auf einer Bustour.
Ich halte nichts von Bustouren. Man sitzt den ganzen Tag da und guckt entweder nach draußen oder macht sonst etwas im Sitzen. Das Alter der Tour lässt sich nur erahnen. Da war ich (18), der Busfahrer (Mitte 50), die Hilfe des Busfahrers (Ende 60) und die restlichen Reisende (70<).
Ich habe bei der Reise eher weniger gelernt. Eher wurde sogar irgendwie ein Desinteresse bei mir für diese Staaten entwickelt, die wir bereisten. Das waren die baltischen Staaten und Schweden. Für Schweden interessiere ich mich immer noch. Vielleicht liegt es daran, dass wir da nicht solange waren und eher durchgefahren sind.
Ich denke solche Busreisen scheinen fast nur ausschließlich bei alten Leuten anzukommen, da sie diese unstillbare Reiselust haben. Sie wollen möglichst viel in möglichst wenig Zeit abräumen. Wobei ich denke hier gilt „Less is more“. Gelernt habe ich Quasi null und das wissen über diese Orte hätte ich mir über eine Bibliothek oder das Internet holen können, jedenfalls das, was ich noch nicht wusste. Wir waren Hauptsächlich in den Altstädten und haben etwas über die Geschichte der Städte gehört, also Riga, Tallin und Vilnius. Das fand ich so langweilig. Mich hätte interessiert, was die Städte ausmacht und wie sie sind oder wie sie heutzutage so laufen und nicht, wie es früher einmal war. Man sollte nicht zu lange an der Vergangenheit festhalten.
Also wir sind frühs am 11. August um ungefähr 6:10 Uhr losgefahren und wurden per Abholer zum Bus gebracht. Da stiegen wir dann ein und fuhren los. Ich habe die meiste Zeit geschlafen, gelesen oder … keine Ahnung Pokémon gesucht oder so. Das war öde. In Polen gibt es kein gutes Autobahnnetz (so gut wie keines) und die Fahrt dauerte lange. Um 21:00 Uhr waren wir in Polen am Hotel. Dafür, dass dort kein Autobahnnetz ist, hat Polen erstaunlich gutes Netz. Ich hatte soetwas wie Dauer-LTE. Das Hotel in Polen war ranzig. Neben komischen Geräuschen von wahrscheinlich Ratten oder Mäusen aus Lüftungsschächten kamen ein „sehr gut“ ausgebauter Fahrstuhl für zwei Leute ohne Gepäck und komisches Essen, womit ich meine, dass es keine Soße gab und Krautsalat, der so schmeckte als käme er direkt aus dem örtlichen Kaufland (was es wirklich gab). Ich stelle fest, dass ich Krautsalat immer noch nicht mag. Dann gab es Fleisch in zwar fester Konsistens oder eher zu fester Konsistens, was eine seltsame Farbe hatte und wie Hühnchen schmeckte (ob es das war, bezweifle ich). Naja. Interessant mit anzusehen war es, wie die alten Leute alle gleichzeitig den Fahrstuhl nehmen wollten, was ein wenig lange dauerte, da wir viele waren und er nur für zwei Leute, wenn kein Gepäck dabei war, geeignet war. Ich sehe schon, ich übertreibe maßgeblich.
Am nächsten Tag sind wir zum Glück schon weiter nach Litauen. Wir besuchen eine Burg. Es war eine Wasserburg und wie sie hieß weiß ich nicht mehr. Jedenfalls hatte sie Treppen, was ein großes Problem war, denn viele der alten Leute, mein Opa eingeschlossen konnten soviele Stufen nicht mehr laufen. Ihnen würde schwindlig werden, denn die Stufen seien … durchsichtig? Das war jedenfalls die dahergestotterte Begründung, auf die keiner weiter Acht nahm. Ich fragte mich, wie ein dunkel bestrichenen Brett Holz durchsichtig sein kann. Der Boden unter meinen Füßen ist jetzt gerade aus Holz. Vielleicht kann ich da ja auch durchschauen. Das war mir zu viel. Irgendwann verließen wir die Burg, aßen ein Eis, ich sah ein Pony, was mich an MLP erinnerte und dann gingen wir zurück zum Bus. Wir fuhren nach Vilnius. Da hielten wir an einem Hotel, was sehr schön und sauber war. Auch der Fahrstuhl hatte diesmal Platz. Aber das Essen war genau das gleiche, wie zuvor. Nur gab es diesmal Soße und das Fleisch war nicht irgendwie seltsam. Wir schauten uns die Altstadt Vilnius an und sahen sehr sehr viele Kirchen. Wir fuhren weiter, auf nach Klaipeda (oder so). Auch hier war das Hotel schön, schöner als die letzten beiden. Das Essen war auch in Ordnung. Am nächsten Tag ging es zu russischen Grenze. Da wurde uns viel über Bernstein erzählt und sahen eine wohl berühmte Düne oder so. Wir fuhren dann zurück zum Hotel, da wir dort zweimal übernachteten. Am nächsten Tag ging es nach Riga. Riga war toll, die Altstadt aber eher so mäh, da mich eher dieses riesige Dreieckicke Gebäude begeistert hat, das man auf der anderen Seite des Flusses Düna sah. Ich glaube das war die Staatsbibliothek, ein Ort des Wissens und grenzenloser Reichtum an menschlichen Erfahrungen. Wie drei Häuser hießen, die unterschiedlich gestrichen waren und nebeneinander standen, hatte mich nicht zu interessieren. Wir fuhren eiter nach Tallin und die Stadt war auch schön. Da waren wir aber nicht lange, denn wir mussten schon relativ früh auf der Fähre sein, die nach Stockholm fuhr. Das war die schönste Stadt. Von allen Städten die schönste. Leider waren uns hier Wetter und Verkehr nicht hold, sodass wir nicht besonders viel sahen und fuhren schon früh zum Hotel, da es weit weg war. Das Hotel war schön. Es war rustikal und lang. Das Essen hier war grandios. Am nächsten Tag sind wir nach Hause gefahren. Insgesamt haben wir mit dem Bus eine Strecke von 3000 Kilometern abgelegt. Die Reise war so langweilig. Ich bin jetzt noch mehr gegen Busreisen, die das Ziel haben so viel wie möglich zu zeigen. Die meiste Zeit habe ich entweder geschlafen oder gelesen. Ich las MLP: Journey. Das ist eine sehr sehr lange Fanfic über die ich noch einen Artikel verfassen werde. In den Ferien habe ich auch ein wenig gezockt. Was verrate ich beim nächsten Mal.
Es ist 21:26 Uhr.

Mittwoch, 7. September 2016

Der Mensch und das Teleskop

Es war Nacht, im Sommer und um die 25 Grad, also ganz angenehme Temperaturen. Ich blickte mich um. Da waren nicht viele Lichter in der Nähe. In der Ferne am Haus leuchtete eine kleine Petroliumlampe, die ich dort abgestellt hatte. Es erhellte die rot gestrichene Holzwand, die des Nachts knackte, als würden vierhundertsechsundachtzig alte Männer Nüsse knacken, wenn der Wind kam und durch die wenigen Poren sauste. Vor mir lag eine Landschaft, die selbst ein Traum sein könnte, wenn man sie des Nachts durchstreift, denn alles was man fühlt, dass sieht man nicht, so als wenn einem das Herz gar selbst zuflüstert. In der Ferne die Lichter der Stadt, die nur flimmerte in der Dunkelheit, die nicht Kälte, sondern Geborgenheit in die Gefühlswelt ein jeden Menschen bringt. Und dann blickte ich auf und sah hinauf. Da oben, da wo der Himmel anhielt, da wo sonst die Wolken spielten und die Sonne tanzte, dort heute der Mond sein sollte, dort waren Sterne. So viele Sterne, wie ich noch nie zuvor sah. Es war ein wunderschöner Anblick. Ja gar Muster ließen sich erkenn, wenn nicht, ja, ich möchte sagen Geschichten geschrieben standen und Gefühle, Kraft, ewiges Leben, Fantasie und Liebe. Da kämpft ein Ritter gegen ein großes Schiff, ist es die Titanic? Da spielt Justin Timberlake ein einsames Stück auf einem Klavier, währen ein großer Bär tanzt, Flügel schlagen, ich sehe einen Drachen, der neben einem kleinen Wagen landet. Der Stier, der dort ruhig alles beobachtete rastet aus, denn die Jungfrau hat ihn gezwickt. Es ist wahrhaftig prächtig.  Ich schaue wieder nach vorn. In der ferne immernoch die Lichter der Stadt, die so schön zu glitzern scheinen. Abgelenkt von ihren eigenen Lichtern und dem Tumult vergessen sie oft das unglaublich schön Seiende hier draußen. Da steht ein Teleskop vor mir. Es war vorher noch nicht da. Und ich erinnere mich, wie es der Ritter im Kampf gewonnen hatte und dann fallenließ. Ich sah hindurch.  Erst sah ich nichts. Doch dann entdeckte ich etwas. Einen Stern, der so groß war und so schön, sah ich noch nie. Es war, als wenn man einer Lampe beim Scheinen zusehen würde, wie sie arbeitet und ihr Licht gleichmäßig und mit Güte im ganzen Raum verteilt und dabei zu Lachen scheint. Wenn man dann seine Augen schließt, sieht man im Dunkeln immernoch ein Licht der Lampe. Man erkennt es vielleicht an ihrer Form. Es ist wie ein Kussabdruck. Und der Stern arbeitet auch. Er hält alle seine Planeten fest, die wie eine Familie, um den Stern herum kreisen. Ich würde sagen sie spielten fast. Da war soviel Glück.  Dann sah ich einen Planeten, so schön wie kein anderer. Er schien zu leuchten in allen Farben des Regenbogens und dieses Licht, diese Gabe, auch noch mit den anderen Planeten zu teilen. Auf diesem Planeten sah ich Täler, so tief wie kein zweites und doch so erhellt und warm von der Sonne, Berge, die über den Himmelsrand hinausschossen und einen Klangabgeben, als wenn jemand Tischtennis, auf einer dumpfen Platte, in einer großen Lagerhalle, spielt. Dann dahinter weite Meere und abermals in so vielen Farben. Da sieht man ein sehr dunkles Blau, Aquamarin, Türkis, ja gar himmelblau, als wenn ein Kind ein sehr kleines Kind ein Bild malte, welches es seiner Mutter schenkte, jedoch alles außer Blau verloren war. Da sah ich weitere Wiesen, die so weit schienen, wie der Planet selber. Ich flog weiter und sah einen Mensch, der durch ein Teleskop schaute. Als er mich sah, grüßte er und ich, ich grüßte zurück.  Ich ging heim.

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Eine kleine Kurzgeschichte, die ich einfach mal schreiben wollte. Dmnächst schreibe ich wieder was über meinen Altrag, promise.

Samstag, 6. August 2016

Freunde anrufen ...

Eintrag #33
Es ist 22:02 Uhr am 6.August.2016.
Ichfühle mich gerade ein wenig verletzt und auch wieder ein bisschen selbstkritisch. Ich habe gerade Jan angerufen. Naja, eigentlich habe ich versucht den ganzen Tag Jan anzurufen. Schon gestern wollte ich mit ihm sprechen. Oft frage ich ihn vorher per WhatsApp oder so, ob er überhaupt möchte. Gestern schrieb er einfach: Morgen. Also heute. Den ganzen Tag versuchte ich es mal und mal, aber er ging nicht ran. Früher haben wir stundenlang telefoniert. Ich hatte immer nur 200 Freiminuten und die gingen meistens binnen zwei Telefonate flöten. Mittlerweile habe ich mir unendlich Telefonie in alle deutschen Netze besorgt, aber er möchte nicht mehr. Ich glaube es liegt an mir, denn 1-2 mal die Woche anzurufen ist ein bisschen viel, denke ich. Ich bin soein Idiot. Naja egal. Jedenfalls wollte er zuerst wissen, was ich will. Das sagt er immer am Anfang eines Gespräches, aber er sagt das meistens mit einer Aggressivität, die wahrscheinlich einfach davon ausgeht, dass "ausgerechnet" ich anrufe, was er mir auch ständig unter die Nase schreibt. Manchmal kommen dann so Bemerkungen wie zum Beispiel: "Och nöööö" oder "Nicht der schon wieder". Ich bin mir nicht sicher, was das soll und ob das überhaupt ernst gemeint ist. Es verwirrt mich nur stets zuerst und löst eine kognitive Dissonanz aus, worauf ich immer nur mit einem kleinen erstickten "ok" antworte. Irgendwie jetzt, wo ich das mal aufschreibe, bringt es mich fast schon zum weinen. Ich versuche ständig diese Freundschaft mit Jan zu pflegen, aber kommt es mir so vor, als würde ich es alleine tun, als wäre es nur wieder eine Vorbereitung auf einen Vortrag, den wir beide dann halten und beide eher Mittelgute Zensuren bekommen. Für ihn ist es grandios, denn er hat eine tolle Zensur für nichts tun und ich habe eine schlechte für viel Arbeit. Ich denke, dass ich eigentlich niemanden, außer meiner Familie habe, der sich um mich in irgendeiner Weise scherrt. Das verletzt mich, schon allein der Gedanke. Ich glaube auch nicht, dass das hier irgendeiner liest und einen Komentar verfassen wird oder sonst in irgendeiner Weise, sich Gedanken darum macht, aber ich denke man solle nur warten, denn irgendwann wird eine Zeit kommen, wo es Menschen geben wird, die sich für mich interessieren. Ich glaube, niemand außer der ein oder andere Lehrer, hat mich jemals wirklich nachgegooglet. Ich habe alle meine Freunde schon mal gegooglet. Einfach just for fun. Meistens fand ich allerdings nichts.
Ich kann schon nicht mehr weiterschreiben. Bin erstmal überwältigt.
Es ist 22:22 Uhr.