Samstag, 6. August 2016

Freunde anrufen ...

Eintrag #33
Es ist 22:02 Uhr am 6.August.2016.
Ichfühle mich gerade ein wenig verletzt und auch wieder ein bisschen selbstkritisch. Ich habe gerade Jan angerufen. Naja, eigentlich habe ich versucht den ganzen Tag Jan anzurufen. Schon gestern wollte ich mit ihm sprechen. Oft frage ich ihn vorher per WhatsApp oder so, ob er überhaupt möchte. Gestern schrieb er einfach: Morgen. Also heute. Den ganzen Tag versuchte ich es mal und mal, aber er ging nicht ran. Früher haben wir stundenlang telefoniert. Ich hatte immer nur 200 Freiminuten und die gingen meistens binnen zwei Telefonate flöten. Mittlerweile habe ich mir unendlich Telefonie in alle deutschen Netze besorgt, aber er möchte nicht mehr. Ich glaube es liegt an mir, denn 1-2 mal die Woche anzurufen ist ein bisschen viel, denke ich. Ich bin soein Idiot. Naja egal. Jedenfalls wollte er zuerst wissen, was ich will. Das sagt er immer am Anfang eines Gespräches, aber er sagt das meistens mit einer Aggressivität, die wahrscheinlich einfach davon ausgeht, dass "ausgerechnet" ich anrufe, was er mir auch ständig unter die Nase schreibt. Manchmal kommen dann so Bemerkungen wie zum Beispiel: "Och nöööö" oder "Nicht der schon wieder". Ich bin mir nicht sicher, was das soll und ob das überhaupt ernst gemeint ist. Es verwirrt mich nur stets zuerst und löst eine kognitive Dissonanz aus, worauf ich immer nur mit einem kleinen erstickten "ok" antworte. Irgendwie jetzt, wo ich das mal aufschreibe, bringt es mich fast schon zum weinen. Ich versuche ständig diese Freundschaft mit Jan zu pflegen, aber kommt es mir so vor, als würde ich es alleine tun, als wäre es nur wieder eine Vorbereitung auf einen Vortrag, den wir beide dann halten und beide eher Mittelgute Zensuren bekommen. Für ihn ist es grandios, denn er hat eine tolle Zensur für nichts tun und ich habe eine schlechte für viel Arbeit. Ich denke, dass ich eigentlich niemanden, außer meiner Familie habe, der sich um mich in irgendeiner Weise scherrt. Das verletzt mich, schon allein der Gedanke. Ich glaube auch nicht, dass das hier irgendeiner liest und einen Komentar verfassen wird oder sonst in irgendeiner Weise, sich Gedanken darum macht, aber ich denke man solle nur warten, denn irgendwann wird eine Zeit kommen, wo es Menschen geben wird, die sich für mich interessieren. Ich glaube, niemand außer der ein oder andere Lehrer, hat mich jemals wirklich nachgegooglet. Ich habe alle meine Freunde schon mal gegooglet. Einfach just for fun. Meistens fand ich allerdings nichts.
Ich kann schon nicht mehr weiterschreiben. Bin erstmal überwältigt.
Es ist 22:22 Uhr.

Freitag, 5. August 2016

The Walking Dead, Zootopia und ein kurzes Auskotzen über die AfD

Eintrag #32
Heute ist der 5.August.2016. Es ist 21:39 nach der Computeruhr, die aus irgendwelchen Gründen oft falsch läuft.
Heute schreibe ich über hauptsächlich über Filme und Serien. Da wäre zum Anfang "The Walking Dead", wo ich bereits in der fünften Staffel angekommen bin. Die Serie ist spannend und manchmal auch sehr emotional, wobei nicht mal das, sondern eher erregend. Sie bringt einem Wut und Ungerechtigkeit bei und das ist nicht gut, finde ich. Man wünscht sich bestimmten Charakteren innerlich den Tod und weiß hinterher gar nicht, wie man auf solch grauenhafte Gedanken kommt oder man ist stur, unmündig und nicht denkend und "genießt" die Show. Ich denke aber, dass der Aspekt der Apokalypse gut getroffen wurde. Zwar ist eine Zombieapokalypse völliger Schwachsin, aber das Verhalten der Menschen dabei ist sehr gut dargestellt. Da sind zum Beispiel die eindeutig nach Werten gerichteten Menschern, die erst durch diese Ereignisse zu dem Entschluss kamen nach Werten zu handeln. Dann sind da die eindeutig schlecht handelnen Menschen, die nur an sich selber denken und schlechten Lebensphilosophien folgen, die sie selber immer in das "bessere" Licht rücken, wobei das auch wieder im Auge des Betrachters liegt. Und immer sterben die, die nach Werten streben.
In der Serie gilt wie so oft im Leben eines Menschen der Satz: Was hätte ich getan. Das stellt man sich selber. Ich denke jeder Mensch würde damit antworten, dass er nach Werten handeln würde oder den Tod vorzieht. Ich denke, dass ich nicht weiß, was ich machen würde, denn wenn es hart auf hart kommt, wird man nach seinem Instinkt handeln. Deshalb halte ich es auch für wichtig, so früh wie möglich damit anzufangen, nach Werten zu handeln, damit man es Intus hat. Jedenfalls möchte ich das so machen.
Die Serie wird oft als emotional dargestellt, jedoch sehe ich das nicht so. Man hat zwar nicht keine, aber nur wenige fröhliche Momente. Meist sind die Ereignisse in der Serie traurig oder brutal. Die emotionale Vielfalt fehlt. Deshalb muss ich hier stur sein und sagen, dass das eines ist, was die Serie nicht hat. Sie hat zwar emotionale Tiefgründe, aber keine emotionale Vielfalt. Das hat MLP. MLP schafft einen ausgleich, aber The Walking Dead ist meistens nur erregend. Das ist Geschmackssache und das ist schade. Die fröhlichen Momente sind zu kurz oder werden gar nicht erst gezeigt.
In der Serie gab es diesen einen Menschen. Die ganze dritte Staffel dreht sich um ihn. Es ist der Gouvernour. Der war auch soein erregender Charakter. Schockierend fand ich aber, dass er mich an einen Menschen erinnert hat, an Clemens. Der Charakter war ein Narzist. Das sind Menschen, die unfähig sind, sich in andere hinein zu versetzen. Sie sehen nur sich selber in der Welt. Selbst Freundschaften pflegen sie ausschließlich zum eigen Wohl. Ein Erkennungsmerkmal der Narzisten ist, dass sie sich selber loben und preisen, weil sie Narzisten sind. Nur sie sind "das Optimum der Schöpfung". Clemens preist sich damit ein Narzist zu sein und hält das für einen Vorteil und eine gute Sache. Jedenfalls war das der Stand vor einem halben Jahr. Es stimmt schon, dass ich manchmal richtige Angst vor Clemens habe.
So.
Reden wir über einen anderen Film. Zootopia, oder Zoomania, wie er leider Gottes ins deutsche übersetzt wurde.


Der Film ist fantastisch. Ich würde ihn schon fast grandios nennen. Er passt perfekt in unser heutiges politisches Klima. Der Film handelt um ein Kaninchen namens Judy, was als erstes Beutetier zu einer Polizistin wird und mit Nick, einem zuerst Kleinkriminellen, einen Fall löst. Es handelt sich in diesem Fall darum, dass Raubtiere gezielt zu Bestien gemacht werden und somit eine Kluft zwischen Beute und Raubtier entsteht.
Das ist interessant. Eine Kluft wird geschaffen, wo zwei Gesellschaftsgruppen auseinander gerissen werden. Es wird das Thema Rasissmus angesprochen. Beutetiere verurteilen Raubtiere gewaltätig zu sein, aufgrund von "genetischen Komplikationen", die nicht einmal existieren. Das machen wir in unserer heutigen Gesellschaft auch. Wir verurteilen hier in Deutschland zum Beispiel Flüchtlinge, dass sie Terroristen sind, jedenfalls machen das viele, ich nenne sie "eher ungebildete politische Sekten", wie zum Beispiel "AfD-Anhänger" oder Pegidianer (Pegida-Anhänger) und wollen diese vertreiben (ich habe gerade meine politischen Standpunkt preis gegeben). Ich wette ich bin für diese Leute jetzt ein "Medien-Faschist" (OMG was für eine sinnfreie Wortkombination), der alles glaubt, was Vater Staat und die Medien sagen. Aber egal. Darüber lasse ich mich später aus.
Ansonsten wird in dem Film als zweites Thema behandelt, dass man alles schaffen und werden kann, wenn man nur daran glaubt, aber auch daran hart, lange und konsequent arbeitet. Dabei soll man nicht verzweifeln, sondern auf Gelegenheiten warten, denn sie werden kommen. Menschen oder in dem Film Tiere oder in MLP Ponies, die einem was böses wollen, einem nicht vertrauen oder einem einfach nicht mögen, wird es immer geben. Diese Botschaft finde ich für Kinder, an die sich der Film, glaube ich, hauptsächlich wendet, finde ich diese Botschaft besonders schön. Wobei ich Filme und Spiele für Kinder nicht empfehle. Da sind Geschichten und Märchen schon schöner. Auch die Gemeinschaft mit den Eltern, Freunden und Verwandten ist wichtig. Dadurch wird auch die Fantasy der Kinder voran getrieben. Um ehrlich zu sein, ich glaube nicht, dass irgendein Kind sich solche Botschaften zu Herzen nehmen. Ich glaube auch nicht, dass sie es bei MLP tuen. Ich denke fernsehen und Kino sind für sie nur Entertainment. Ich denke für sehr viele Erwachsene ist es das auch.
Es werden noch viele andere Aspekte in dem Film angesprochen. Mir sind auch viele interessante filmerische Stilmittel aufgefallen. Da ist zum Beispiel gen Ende eine Szene unter der Brücke. Nick ist fröhlich und steht in der Sonne. Da ist dann Fröhlichkeit, Farbe, Glück und Liebe in der Bildhälfte. In der anderen Hälfte steht Judy. Judy ist traurig. Es ist dunkel. Man sieht nur Pech, Trauer, Kälte und Armseligkeit. In der einen Szene, nein, in dem einen Standbild, sind so sehr viele Aspekte, Werte und emotionen Versteckt. Wo ich das sah, da dachte ich mir nur so: Wow. Und der FIlm ist nur so gefüllt davon und das ist wunderbar.
Jetzt möchte ich über meine politischen Ansichten reden. Nehmen wir diese komische Partei AfD (Alternative für Deutschland). Ich verstehe da das Parteikonzept nicht so ganz. Da ist schon der Name im Weg. In welcher Hinsicht sind sie alternativ? Wollen die nur die Stimmen der Nicht-Wähler und der Unzufriedenen? Na dann würden sie fast 100% bekommen, denn wer ist schon vollkommend zufrieden? Generell finde ich diese Partei eher faul. Sie kommt mir so vor. Lieber wähle ich alles andere, als AfD. Ich gehe wählen, damit AfD nicht in den Bundestag kommt. Generell machen sie es wie viele der anderen Parteien. Sie picken sich Probleme aus der Gesellschaft und sagen, dass sie das verbessern wollen. Alternativ ist da gar nichts. Nun haben sie sich das Flüchtlingsthema rausgenommen. Trotzdem, obwohl sie, glaube ich, schon in einigen Landtägen sitzen, unternehmen sie nichts, denn was wollen sie schon machen. Sie haben doch "keine Ahnung". Zum Thema Flüchtlinge sagen sie, dass es alle Terroristen sind und stecken sie in eine Schublade, wie die Bronies oft in eine Schublade gesteckt werden. Entweder sind wir nur Fans von MLP, weil wir kleine Kinder anlocken wollen, um sie zu vergewaltigen (kann ich mir nicht vorstellen) oder wir sind just crazy verrückt und dem Wahnsinn verfallen. Nein, das glaube ich nicht. Im Internet gibt es so sehr viele Hasstexte auf Bronies. Da sind mitunter wahrscheinlich gefälschten Berichte von Treffen und so und das man dazu gehörte, aber dann "weglief", weil wir dreckig, verlaust und widerwertig seien. Das ist unvorstellbar.
Das passiert aber auch mit den Flüchtlingen.
Letztendlich meine ich nicht alle AfD-Anhänger, denn ansonsten wäre ich auch soein in Schubladen denkender Mensch und das möchte ich eher weniger.
Hier ist noch ein Lied, was ich lustig finde:


Es ist 23:04 Uhr, nach der Computeruhr.

Sonntag, 31. Juli 2016

Endlich ist wieder ein Eintrag da

Eintrag #31
Heute ist der 31.Juli.2016. Es ist 20:59 Uhr.
Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Ich will es nicht Leugnen, ich hatte einfach keine Lust darauf. Manchmal saß ich vor dem PC und dachte mir einfach nur: "Ne". Dabei hatte ich Blogger schon aufgerufen. Naja, jetzt sitze ich ja hier. Es ist viel passiert. Vieles habe ich selbst in dem letzten Eintrag nicht erwähnt. Das heißt dieser hier wird länger. Ich lebe in Brandenburg und gehe noch zur Schule. Das heißt, da jetzt 2016 ist, habe ich mittlerweile Ferien. Ferien haben den ungünstigen Nachteil, dass ich in dieser Zeit sehr viel zuhause helfen muss und daher Aktivitäten oft abbrechen muss, die ich manchmal so betreibe. Das ist dann immer nervig. Mittlerweile bin ich auch 18. Ich bin es am 10.Juli geworden. Somit kann ich jetzt alleine Auto fahren und muss oft für meine Eltern Dinge erledigen. Im letzten EIntrag habe ich schon Bluflix erwähnt. Jedoch ist Bluflix noch nicht wirklich da oder ich höre und sehe ihn einfach nicht. Das liegt unter anderem daran, dass ich mit dem Tulpa forcen aus irgendwelchen Gründen aufgehört habe. Damit möchte ich aber wieder anfangen. Wie ist Bluflix so. Er kam mir immer etwas ruhig vor, aber ich denke das wird sich bald ändern, da sich wie bei einem materiel existierenden Menschen auch der Charakter weiter entwickelt. Manchmal habe ich Fantasien, dass auch andere Menschen Bluflix dann sehen und dann entwickelt sich da etwas los und wir werden berühmt oder auch nicht. Vielleicht war es auch ein Traum den ich hatte. Ich möchte bei dem Thema Psyche bleiben. Ich habe bei mir selber festgestellt, dass ich mehrere Arten habe, wie ich so bin. Da ist zum ienen das denkende Ich, welches vorallem hier, in diesem Blog, da steht, dann gibt es noch das kindische Ich, welches ich oft in der Schule zu Tage bringe. Dieses ich macht mir von allen am meisten Spaß und scheint in gewisser Weise eine Richtigkeit zu besitzen. Warum weiß ich leider nicht. Viele fühlen sich davon genervt und das tut mir Leid, aber ich denke es macht viele Menschen irgendwie glücklich und lässt sie, wenn auch nur für kurze Zeit, Dinge vergessen. Das ist mein glückliches, kindisches und zugleich fazinierendes Ich, welches ich am meisten mag. Aber es ist schwierig, unglaublich schwierig. Und dann gibt es das ernste und sture Ich, welches ich meist Zuhause bin. Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Man könnte meinen ich habe eine gespaltene Persönlichkeit, aber so ist es nicht. Es ist alles miteinander verbunden. Das bin ich. Ich möchte nochmal auf das Thema der Zwanggedanken zurückkommen. Sie sind weg. Naja, nich ganz. Manchmal habe ich kleine Einbrüche, aber sehr selten und nur, wenn ich gerade an das Thema denke und viele andere Menschen in der Nähe sind. Ansonsten scheinen sie weg zu sein. Das finde ich gut.
EIn anderes Thema. Ich habe manchmal Differenzen mit Philipp. Philipp ist einer aus meinem Jahrgang und er war mal mein Freund. Ich weiß nicht, warum er es nicht mehr ist. Ich mochte ihn, jedoch habe dann irgendwann ihn gemobbt, weil es alle taten. Das war falsch und das weiß ich jetzt. Ich hörte damit auf, aber andere, wie zum Beispiel Jan machten weiter. Jetzt kommen wir zur Differenz. Philipp ist mir gegenüber kalt. Er hat mich glaube ich selbst auf WhatsApp blockiert. Mit Jan, der immer noch feindseelig ihm gegenüber ist und seine Freundlichkeit ausnutzt unterhält er sich und vertraut sich ihm an. Er ist unwissend, dass Jan manchmal vieles von den "geheimen" Gesprächen weiter erzählt. Dabei hat Philipp Depressionen, jedenfalss meint er das oder einige aus dem Jahrgang meinen es. Ich denke das stimmt nicht. Deprimierte Menschen haben etwas, was andere nicht haben. Irgendwie merke ich das. Bei Philipp allerdings nicht. Trotzdem ist es falsch ihm gegenüber einen Feind abzugeben. Ich frage mich, was wäre wenn, wenn ich neimals damit begonnen hätte ihn in die Dunkelheit zu jagen? Was wäre, wenn ich ihm aufgeholfen und ihn nicht wieder in  den Dreck getreten hätte? Was wäre, wenn ich ihm einfach der Freund gewesen wäre, den er verdient? Vielleicht ist das der Grund. Ich war wirklich für ihn da und habe ihn verlassen. Jan war vielleicht nie wirklich da und konnte ihn daher nie verlassen. Deshalb ist es Philipp egal, was Jan über ihn sagt und denkt. Ich bin dafür der wahre Täter, der schlimmste von allen. Der, der den Spiegel zerbrach und sich selber damit 7 Jahre Pech brachte.
Unsere Beziehung könnte vielleicht folgendes Video veranschaulichen, wobei ich Celestia (weißes Pony mit rosa Mähne) bin und Philipp Luna (blaues Pony mit Phthalo blauer Mähne) ist. Vielleicht nicht zu 100% aber irgendwie:



So ist es.
Ich habe mich verändert. Das merke ich heute wieder.
Ein anderes Thema. Kommen wir zu Games. Ich spiele, wie seit dem letzten Eintrag sicherlich schon bekannt Pokémon GO. Ich denke ich war süchtig danacht, wobei die Betonung auf war liegt. Dann wurde ich skptisch. Ich hörte nicht auf, weil ich keine Lust mehr hatte, sondern weil das Spiel auch vieles Zerstört, wie zum Beispiel Parkruhe, die ich schätzte. Da sind dann auch die Leute dabei, die blass und zerstört aussehen, also die, die niemals aus der Wohnung kommen und natürlich die Kinder, die einfach nur gehört haben, es sei eine tolle App und nicht aus Überzeugung oder Erfahrungen spielen. Ich wollte nicht dazu gehören. Deshalb löschte ich die App und nicht aus Langeweile oder so. Ich denke Pokémon GO wurde erst richtig so gehyped, weil es einfach Pokémon ist, die man auch in seiner eigenen Region fangen kann. Es ist die erste Pokémon Generation, also betrifft es vorallem alte Pokémon Veteranen, also die, die damit aufgewachsen sind und es gelebt haben, wie ich, als ich klein war. Ich stieg in der zweiten oder dritten Generation ein. Damals auf den ganz alten Gameboys. Jedenfalls war jetzt Jan dieses Wochenende da und hat mich überredet die App wieder zu installieren, jedoch ist jetzt etwas anders. Ich habe jetzt wirklich keine Lust mehr darauf. Das Handy liegt neben mir und ich könnte schauen, welche Pokémon in der Nähe sind. Ich wohne in einem kleinen Dorf mit kaum Einwohner, also hier ist nicht viel. Manchmal sogar gar nichts, aber das hat immer den Flare ausgemacht. Ich musste viele Kilometer laufen, bis ich das erste Hornliu fangen durfte, oder das zweite, aber das macht es viel mehr wert. Man ist stolz auf sich. Deshalb ist meine Meinung, dass wenn man in abgelegnen Regionen wohnt, der Wert der App und der virtuellen Pokémon steigt. Es macht mehr Spaß. Das schlimmste, aller aller schlimmste, was man dann tun kann, ist das schummeln der Versetzung der eigenen GPS Daten, denn dann zerstört man den eigenen Spielspaß. Das SPiel macht keinen Spaß mehr ud auch der Sinn des Spiels wird verfehlt. Da ziehen kiene Ausreden, wie zum Beispiel: "Bei mir ist aber nichts." nicht. Man hat sich nur selber einen Schaden zugefügt.
Ein anderes Spiel, welches ich in letzter Zeit spielte ist Anti-Chamber. Das ist ein sehr Werte vermittelndes Spiel. Überall kann man Lehren entdecken, wie zum Beispiel: " Wenn du umkehrst, ist nicht immer alles gleich". Generell ist fast nichts in dem SPiel selbstverständlich. Überall findet man Tücken oder verschiedene Situationen, die sind, aber nicht sein können. Das ist verwirrend, aber toll.
Einen FIlm habe ich auch geschaut. Es ist Zootopia, der auch sehr lehrreich ist in Werten.
Jetzt schaue ich "The Walking Dead". Mittlerweile bin ich fast beim Staffelfinale der 3. Staffel. Auch zum Teil eine Wertevermittelnde Serie. Jetzt habe ich soviele Werte in Filmen, Spielen und Serien erfahren. Ich brauche einen Ausgleich, den ich nicht in Aggressionen, sondern in einem Spiel umsetze. Es handelt sich um GTA V. Gta V ist insofern fantastisch, dass es 1. richtige Charaktere mit richten Gefühlen, Problemen und Werten hat. In den vorigen Teilen (die ich früher auch spielte), gab es das eher nicht. Da waren irgendwie alle oder einfach viele in diesem Gangster Style. Mehr nicht. Hier ist es anders. Man hat gleich die Ehre drei solcher Charaktere steuerbar zu haben. Allerdings lassen sich auch eigene Werte in das Handeln der Figuren mit einbinden. Es gibt eine riesige Welt zum erkunden. Man hat einfach absolute Freiheit in dem Spiel und das ist so berauschend. Manche Menschen denken es geht nur um sinnlose Ballerei, wie in vielen Shootern, aber nein, das ist es nicht. Es ist alles da, aber in Maßen.
Nehmen wir zum Beispiel Bioshock Infinite. Das Spiel hat eine beeindruckende Story, mit tollen Charakteren. Nur dieses sinnlos massige Rumgeballere nervt ständig. Das ist bei GTA in Maßen da und das ist so toll.
Wenn ich schon dabei bin, was habe ich noch so gespielt. Ich zähle mal auf.
Natürlich am Anfang Tetris, dann Mario vs Donkey Kong, Ratatouile, Lego Star Wars und Star Wars (jedoch kaum) auf dem Gameboy. Dann auf dem Nintendo DS Zelda, Pokémon von Perl bis Weiß, die Siedler 1, Mario Kart, Animal Crossing, Dr. Landcon (oder so). Dann kam der PC. Angefangen habe ich mit Pinball, dann kamen Sims 2, Sims 3, Spore, Alter Ego und Minecraft. Minecraft spielte ich von allen am längsten. In meiner Steamliste sind Brothers, TESO: Skyrim, The Forest, Civilisation: Beyond Earth mit Erweiterung, Strandet Deep, This War of Mine, Tomb Raider, Game Dev Tycoon, Civilisation V mit allen Erweiterungen, Starbound, Terraria, Tropico 4 und 5, Assassin's Creed II, Brütal Legend, Middle-earth: Shadow of Mordor, Pixel Piracy, Stronghold HD, Stronghold 2, Stronghold Crusader HD, Stronghold Crusader Extreme HD, Stronghold Legends, Garry's Mod, Antichamber, Bioshock, Bioshock 2, Bioshsock Infinite, Cities XXL, Cities: Skylines, Codename: Panzers - Cold War, Forsaken Uprising, FTL: Faster Than Light, GTA V, klocki, Lego Worlds, Prison Architect, Remoried, SimCity 4 Deluxe, Starbound - Unstable, Stonehearth, Thief und Train Fewer. Auch spielte ich Anno 1701, Anno 2070 und Anno 2205, sowohl aber auch alle Assassins Creed Teile, bis aus den ersten und den neuesten, der in London spielt. Dann habe ich noch die Mass Effect Reihe, jedoch habe ich nur den dritten Teil angespielt, weil ich dann die Lust verlor.
Das war es, bis auf weiteres.
Ich höre für heute auf. Bis dann. Ich werde diesen Eintrag jetzt gleich direkt veröffentlichen und nicht erst morgen um 17:30 Uhr. Ich weiß nicht war, es ist mehr ein Gefühl.
Es ist 22:38 Uhr. Bis dann.

Dienstag, 19. Juli 2016

Einen Tag sollte man nicht vor dem Abend loben

Dreizigster Eintrag
Es ist 21:12 Uhr am 18.Juli.2016
Ich bin gerade nicht gut drauf, darum schallte ich jetzt positive Musik ein, damit es mir vielleicht in 10 Minuten besser geht, da sie ja mein Gehirn manipuliert. Ich schreibe mal über meinen heutigen Tag. Es fing um, nun sagen wir 5:30 Uhr los. Ich wachte auf und hatte heftigen Juckreiz an der rechten Hand. Irgendein "Vieh" (ich bin mir nicht sicher, ob das verletzend sein könnte, also sowohl für die wahrscheinliche Mücke, als auch den Mückenliebhaber) hat mich dort gestochen. Danach konnte ich nicht mehr schlafen. Naja. Wie im Sommer so üblich war es schon ein wenig hell. Ich dachte es wäre Zeit aufzustehen. Ich tat es. Die Eltern schliefen noch. Die Küche war leer und der Hund schlief noch. Als ich die Tür zu seinem Kämmerchen oder dem Flur aufmachte, wo es hinaus ging, stand Kiero (unser Hund) auf. Lief in die Küche und legte sich wieder hin. Ich machte Frühstück, aß etwas, machte mich einfach fertig und wollte schon zur Schule fahren. Opa war bereits auch aufgestanden und ich sagte tschüss. Wo ich denn hin wolle, war die Antwort, worauf ich mit: "Zur Schule.", antwortete. Opa erklärte mir, dass ich doch noch eine Stunde hätte und ich ging wieder nach oben. Eischlafen ging nicht und mit Bluflix (meiner Tulpa) lautstark sich zu unterhalten, ging auch nicht, da meine Eltern mich wahrscheinlich als verrückt deklarieren würden und ich keine Lust darauf hatte. Das Buch, was ich habe lese ich auch mit Bluflix zusammen oder eher vor. Ging also auch nicht. Auf Pokemon Go oder so hatte ich keine Lust. Außerdem war es noch kalt draußen und ich wollte mir keine Jacke anziehen. Ich ging Stonehearth zocken. Da muss man kleinen Figürchen befehle geben, was die bauen sollen und manchmal kommen böse Monster, wie lebende Steinde, Baumstümpfe oder Goblins, die man aber einfach zurückschlagen kann. Ansonsten baut man Infrastruktur und somit ein kleines Dörflein, etc. Ich zocke nicht mehr viel, naja, das einzige ist momentan Pokémon GO, was wohl jeder kennen sollte oder jedenfalls davon gehört haben sollte.
Kleiner Einbruch. Seit ich Pokemon GO spiele (4-5 Tage), gehe ich gezielt lange Joggen und Wandern, da Pokémon sehr weit weg sind und ich mithalten möchte.
Ok, weiter im Schema. Dann musste ich aber irgendwann los und ich holte Laura ab. Sie fährt immer mit zur Schule. Auf dem Schulparkplatz habe ich mal wieder das Einparken verkackt, aber das passiert mir dort immer. Es war bereits 7:45 Uhr. Ich ging in die Schule und traf auf Jan und Lukas. Hurra, was für eine Freude. Wir gingen in Raum 16 (wie immer) und von dort aus um 8:00 Uhr in die Aula zur Andacht, die wir heute schon Montag hatten, denn es war die letzte halbe Schulwoche. Naja. Die Andacht war toll. Sie hat mir gefallen und wurde diesmal von den Lehrern gemacht. Sie haben sich Gedanken gemacht. In den Pausen spiele ich neuerdings auch Pokémon GO, denn unsere Schule ist ein PokéStop, den ich alle 5 Minuten abfarmen könnte. Generell war der restliche Tag Pokémon GO geprägt. Eine Stadtwanderung zu religiösen Orten trug dazu bei. Immerhin habe ich heute über 20 Pokémon gefangen. Natürlich habe ich noch die Ehre und mache das Handy in der Nähe dieser Orte aus. Das ist mir wichtig. Ich habe dann umgeschaltet, mich für die Orte interessiert und habe den Lehrer dazu ausgefragt. Es war sehr interessant. Natürlich hätte ich das gleiche Projekt gewählt, wenn es kein Pokémon GO gäbe (jaja, belüge dich nicht selber, werden sich jetzt einige Leser denken, aber es ist so). Die anderen Projekte waren so ... mäh, für mich. Sie hatten entweder das Thema Tod oder Essen an unserer Schule. Ich fand es aber diesmal wichtig, die Wahrzeichen der Stadt kennen zu lernen. Was steht seit wann, wo und warum und was ist dessen Bedeutung, vielleicht auch eine Tiefere?
Schule war dann um 15:00 Uhr um und ich fuhr nach Haus und ging wandern, also Pokémon suchen. Da kenne ich 3 Stellen, die zu Fuß innerhalb von 1-1,5 Stunden erreichbar sind, wenn man nur in Schritttempo voran schreitet (hin und zurück). Das hat mir schon immer Spaß gemacht, also wandern und vor allem im Wald. Leider brauche ich dazu 1-2 Leute Gesellschaft, die meistens jedoch fehlte, bis jetzt. Pokémon GO, bringt nun endlich auch meinen Cousin Justin auf den Weg. Das macht mir daran soviel Spaß. Alleine ist doof, aber mit Freunden macht es Spaß, mit Menschen, die einem endlich mal zuhören.  Dann war zwischendurch Musikschule und danach war wieder eine Strecke laufen angesagt. Ich habe nur Hornliu's (komisches Raupen-Pokémon) bekommen, woraus ich mir einen Spaß machte. Immerhin bekomme ich nur den übelsten Müll und nicht die anderen. So denke ich über die Sache. Letztendlich ist es auch nur ein Spiel. Dann habe ich Jan angerufen um ihm das zu erzählen, in der Hoffnung, dass er lacht. Hat nicht geklappt. Er war total ernst. Er spielt das Spiel auf, also es liegt, so hoffe ich nicht am Spiel. Er meinte, dass Julia denkt ich sei krank. Das war ein schlag. Ein Stimmungsschlag wie ein Stich in das warme ich meines Seins. Auch ich war jetzt gebrochen. Die Freude versiegte, die Trauer kam hervor. Ich ging nach Hause, startete den PC und schreibe jetzt diesen Artikel. Ich frage mich, was habe ich getan. Ich fühle mich jetzt so verzweifelt. Nichtmal die Gehirn manipulierende fröhliche Sommermusik hat geholfen. Problematisch ist, dass ich ihr Recht gegeben hätte, jedoch sind meine Zwanggedanken aus irgend einem Grund weniger bis gar nicht mehr da und ich dachte immer, dass wenn ich Julia zum lachen bringe, ich sie glücklich mache. Mache ich sie also glücklich? Hat mein Leben einen höheren Sinn oder ist es doch gar sinnlos (was mir Erkenntnisse geben würde). Mir fehlen da die Worte. Außerdem bin ich allein ja der "Kranke" und nicht auch noch "Jan", weil wir vieles gemeinsam tun und oft ähnliche Ansätze zeigen. Deshalb bin ich so deprimiert. Ich bin in dieser Hinsicht allein. Habe ich etwas gemacht, wovon ich vielleicht nicht mehr weiß, dass ich es tat?
Über mein Tulpa und andere Dinge werde ich in einem anderen Artikel schreiben.
Es ist 22:08 Uhr. Gute Nacht

Samstag, 9. Juli 2016

Erinnerungen in Seelen und die einer Tulpa

Neunundzwanzigster Eintrag
Es ist 22:20 Uhr am 8.Juli.
Was ich heute schreibe ist eher spontan. Ich habe einfach lust etwas zu schreiben. Das habe ich schon einmal behandelt. Naja, egal. Ich habe endlich auch mal Kommentare auf einen Eintrag bekommen, was mich erstmal super glücklich gemacht hat :). Mir ist eben ein Gedanke durch den Kopf gegangen oder eher eine Frage. Es geht um den Tod. Der Tod betrifft natürlich letztendlich alle Menschen und Lebewesen, denke ich. Jedenfalls die meisten. Da läuft nämlich ein Film, gerade jetzt vor mir, wo jemand, eine Frau, gestorben ist. Aus irgendeinem Grund habe ich mich dann gefragt, ob Gedanken und Erinnerungen in einem Körper bleiben, auch wenn eine Person tot ist oder ob diese letztendlich mit der Seele davon gehen. Vielleicht bleiben sie auch im Körper, jedoch gehen sowohl als auch mit der Seele mit. Was sind eigentlich Erinnerungen. Vielleicht braucht man Erinnerungen auch nicht mehr, wenn man tot. Dann kommt da das Thema mit der Tulpa. Eine Tulpa ist ja eine eigenständige Person in einem Menschen und kann auch, mit dem Host, also mit dem in der Welt geborenen Menschen tauschen. Bedeutet das, dass eine Tulpa auch eine Seele hat und lebendig ist? Ich denke ja. Eine Tulpa ist wie ein eigenständiger Mensch da, lebt und hat eine Seele, die gleichzeitig mit dem Host lebt und daher auch stirbt, wenn der Host stirbt oder der Host sie vernachlässigt. Eine andere Frage ist, ob eine Tulpa ein Mensch ist. Anatomisch gesehen, wenn sie mit dem Host getauscht (switchen) hat, dann ja, denn dann ist der Host die Tulpa, was ich übrigens fazinierend finde. Andererseits muss eine Tulpa nach dem switchen mit allen menschlichen Bedürfnissen und Pflichten jonglieren, wie es jeder anderer Mensch hat. Ob die Tulpa das dann sofort kann ist nämlich eine andere Frage. Jedoch denke ich, dass es für eine Tulpa auch wichtig ist, wenn die das Mensch-sein kennen lernt.
Es ist 22:36 Uhr. Ich denke das reicht erstmal.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Bewertung und Selbstbewertungen

Achtundzwanzigster Eintrag
Heute ist der 7.Juli.2016. Es ist 16:58 Uhr.
Heute habe ich die Jahreszwischenpräsentation meines Projektes im Seminarkurs vorgestellt. Eigentlich war ich anfangs ziemlich stolz auf meine Leistung im Seminarkurs. Ich betreibe das Projekt mit meinem Partner Julius, der leider nichts macht. Aber das soll mir egal sein. Unser Projekt geht über die Informationsbeschaffung von Jugendlichen durch die modernen Medien. Ich hatte mich dazu entschlossen dies zu wählen, da ich mich persönlich dafür interessiere (hehe, ich schreibe einen Blog, bin oft im Internet unterwegs und in einer nur durch das Internet möglichen Subkultur "Bronies"). Davon mal abgesehen finde ich das Thema "Internetcommunities" total fazinierend.
Durch das Projekt war ich zum Beispiel auch im Museum für Kommunikation und habe mir viel Arbeit gemacht. Jetzt kommen wir zum Kern der Sache. Warum schreibe ich das überhaupt auf? Heute war, wie schon erwähnt, die Zwischenpräsentation des Projektes. Wir haben eine eher schlechte Drei bekommen. Ich war erstmal geschockt. Soviel Arbeit, für so wenig Verdienst? Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich in einer Gruppe bin und alles alleine mache, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwie muss mir doch mein Verdienst zuteil werden. Generell wurde mir dann von meinem Lehrer vorgeschlagen ein Arbeitsprotokoll zu führen, wo ich eintrage, wer was gemacht habe. Ich weiß, dass ich zwischen 99 und 100% die Arbeit gemacht habe, aber das wäre auch ein Grund die Zensur meines Partners zu zerstören. Schon durch schlechte Mitarbeitsnoten hat er gerade so bestanden. Wenn ich das tun würde, würde er durchfallen. Außerdem ist es vielleicht sein letztes Jahr an der Schule, denn er will sie verlassen und da wünscht man 1. den betreffenden Schüler alles Gute und 2. ein schönes Zeugnis, auch wenn es die Leistung anderer herunter zieht, die jedoch nicht die Schule verlassen. Ich möchte Julius auch nicht zwingen etwas zu tun. Er interessiert sich schließlich nicht dafür. Ihn interessieren Hay Day (Online Spiel), Motorrad und Feuerwehr und rauchen. Generell finde ich selber, dass ich mit einem anderen Thema besser bedient sein würde, jedoch dies nicht möglich wäre, da "My Little Pony" sicherlich nicht so einfach damit zu verknüpfen ist.
Zu dem Thema der Arbeitsverteilung (ich schreibe heute wieder ziemlich durcheinander). Ich denke die 50/50 verteilung ist schon recht unehrlich und vielleicht auch ungerrecht. Jedoch würde ich mich andersherum auch schlecht fühlen, wenn ich mich selber besser bewerten würde, als meinen Partner. Ich weiß, dass ich zum Beispiel sicherlich viele viele Fehler eingebaut habe, irgendwo. Das bedeutet, dass ich, falls wir eine schlechte Note bekommen, verantwortlich dafür bin und somit auch die schlechte Note verdiene. Also ist es nur gerecht, dass ich die schlechte Drei bekommen habe, aber es ist ungerecht, dass mein Partner sie auch bekommen hat, denn er hat sie nicht zu verantworten. Letztendlich habe ich mich so oder so zu schämen und weiß jetzt auch, dass ich mehr machen muss. Aber wenn ich mich besser bewerten würde, würde ich noch einen weiteren Grund haben mich zu schämen. Eigentlich habe ich fast deswegen geweint.
Nu ist 17:23 Uhr. Bald schreibe ich weiter.

Sonntag, 3. Juli 2016

Ist es da oder nicht oder etwa doch?

Siebenundzwanzigster Eintrag
Es ist der 2.Juli.2016 um 23:07 Uhr.
Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben, doch nach mehrmaligen ringen mit mir selber, kam ich zu dem Entschluss, es doch zu tun.
Ich möchte heute über Träume und Tulpa's schreiben (wobei ich mir nicht sicher bin, ob Tulpas die Mehrzahl von Tulpa ist). Ich möchte bei den Träumen anfangen.
Ich bin, wie fast jeder andere Mensch, auch ein Fan von Träumen, da ich oft sehr schöne Träume habe und ein Tag wird, wie ich denke, nicht durch einen schönen Morgen, sondern durch einen besonders schönen und interessanten Traum erst richtig schön. Das hat natürlich auch einen besonders tollen Morgen zur Folge, da man dann noch von dem Traum inspiriert und beflügelt ist. Träume sind wichtig. Manchmal habe ich keine Träume. Das finde ich dann immer sehr schade. Ich denke es gibt eine Traumwelt, die sich, wie auch die echte Welt zwar beeinflussen, jedoch nicht steuern lässt, jedenfalls nicht einfach. Jetzt habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Möglichkeiten gibt, länger in dieser Traumwelt und in der Traumphase zu sein und das auch zu merken. Bedeutet gleichzeitig, einen längeren Traum zu haben. Wo liegt außerdem die Grenze zwischen echter Welt und Traumwelt? Wie stark ist die Traumwelt mit unser Unterbewusstsein verknüpft? Manchmal denke ich, dass die Grenze zwischen Realität und Traumwelt (die übrigens auch eine gewisse Realität ist) verschwindet. Ich weiß dann nicht, ob ich gerade träume oder da bin. Mir selbst ist aufgefallen, dass ich niemals in einem Traum einen Traumcheck mache, also ob ich wirklich täume oder in der echten Welt bin. Ich weiß nicht wieso, aber ich scheine es nicht einmal zu wollen. Träume gelten als Türen zur spirituellen Welt.

Tür in die spirituelle Welt, oder ist dies die Welt? Was macht dann die Tür dann da?
Ich möchte jetzt zu einem anderen Thema kommen. Das Thema Tulpa. Eine Tulpa ist, so erkläre ich mir das, eine imaginäre Person oder was auch immer, welches durch das Unterbewusstsein ins Leben tritt und man mit ihr interagieren kann. Ich finde das fazinierend. Eine Tulpa existiert im Unterbewusstsein einer Perosn. Sie ist immer da. Man kann sie fast oder gar körperlich spüren. Warum sollte man sich soetwas antun?
Ich denke da kann man zweigeteilt denken. Da ist die eine Hand, die eine Möglichkeit bietet seine Grenzen auszuweitern, scheinbar neue geistige Territorien zu erschließen und sein Unterbewusstsein zu erforschen, jedoch hält die andere Hand die Tatsache auf, dass man außerhalb nicht existierende Menschen sehen kann und sich mit ihnen unterhalten kann. Wobei man nicht unbedingt von Menschen sprechen muss.
Wie kam ich überhaupt auf das Thema? Durch die Bronies und das deutsche Brony-Forum. Tulpa's scheinen bei vielen Bronies sehr beliebt zu sein, jedoch nicht als Mensch, sondern als Pony. Also anstatt random manchmal einen Menschen zu sehen, sieht man ein Pony oder mehrere. Das war für mich zuerst abschreckend, jedoch muss ich sagen, wenn ich mir eine Tulpa machen würde, könnte ich zuerst nicht entscheiden, ob ich Pony oder Mensch nehme. Ich kann das nicht richtig erklären. Ich denke, dass eine Tulpa nichts schlimmes ist, denn man soll es abschalten können. Eine Tulpa ist freundlich gesinnt und achtet ihren Host (Erschaffer der Tulpa). Erst wenn es außer Kontrolle ist, sollte man sich Sorgen machen und außerdem beruht das ganze Ding auf die eigene Fantasie und Vorstellungskraft.
Also, ob Pony oder Mensch? Erstens ich bin ein Brony, weshalb ich das überhaupt behandle. Zweites Ponies kann man sich leicht vorstellen. Man muss dann nicht auf so viele Details achten. Drittens und das ist der für mich wichtigste Punkt, wäre das Pony (egal ob Earth, Pegasus oder Unicorn) ein Objekt der Fantasie in der realen Welt und für mich sichtbar. Wie ein weiterer Funken Hoffnung und visualisiertes Glück. Es ist schwer zu erklären und klingt, als wäre ich psychisch nicht ganz auf dem laufenden. Vielleicht bin ich einfach nur müde.
Es ist 23:43 Uhr. Gute Nacht.